Eckfleth - Egal, in welchem Elsflether Ortsteil die Landwirte ihrem Beruf nachgehen, in ihren aktuellen Sorgen sind sie alle vereint. Das wurde auf der Jahreshauptversammlung des Landvolks Altenhuntorf klar und nun auch auf der Jahreshauptversammlung des Landvolks Bardenfleth im Eckflether Kroog.
Der Jahresbericht dokumentierte, was die Bauern im vergangenen Jahr umtrieb. Auf das unbeständige Wetter hatte die Branche natürlich keinen Einfluss, es beeinträchtigte aber die verschiedenen Bearbeitungsperioden auf den Flächen. Der Getreideanbau war ebenfalls nicht zufriedenstellend, Erntemenge und Preis waren wenig ertragreich.
Die Betriebe der Bardenflether Bauern wurden durch die Milchmarktkrise an den Rand ihrer Existenz gebracht. Das Jahr nach dem Milchquotenausstieg sei für die Betriebe ein Fluch gewesen, hieß es vom Vorstand. Eine kostendeckende Produktion habe bei einem Milchpreis von 22 Cent nicht stattfinden können. Jeden Tag volle Leistung zu erbringen und zu wissen, dass am Ende des Tages wieder einmal weniger Geld im Portemonnaie ist, sei kein leichtes Unterfangen.
Gegen die gesetzliche Vorgabe, an den bewirtschafteten Flächen einen Randstreifen von fünf Meter düngefrei zu halten, haben die Bardenflether Landwirte Einspruch eingelegt.
Nach den Regularien und Vorstandswahlen informierte Hergen Mosler über Möglichkeiten, Strom und Wärme für den Eigenverbrauch zu produzieren.
