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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Millionen für Friesenbrücke

27.05.2017

Weener /Hannover Das Bundesverkehrsministerium ist grundsätzlich bereit, die Mehrkosten für einen Teilneubau der zerstörten Friesenbrücke über die Ems in Weener zu übernehmen. Das teilte die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann aus Leer am Freitag nach Gesprächen in Weener mit, an denen auch der Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums, Enak Ferlemann (CDU) aus Cuxhaven, teilnahm. Notwendig sei nun eine klare Anforderung aus der Region oder von der Landesregierung, dass das Projekt so gewollt sei.

Wegen eines Missverständnisses zwischen Kapitän und Lotse war am 3. Dezember 2015 ein Frachtschiff auf der Ems gegen die längste Eisenbahn-Klappbrücke Deutschlands gefahren. Seitdem ist die Bahnstrecke vom ostfriesischen Leer ins niederländische Groningen unterbrochen. Auch für Radfahrer und Fußgänger war die Brücke ein wichtiger Verbindungsweg über die Ems.

Im Vergleich zu einer mit rund 29 Millionen Euro Kosten veranschlagten Reparatur liegen die Kosten für einen Neubau voraussichtlich um 15 bis 20 Millionen Euro höher. Es solle jetzt die politische Entscheidung herbeigeführt werden, dass der Bund die Mehrkosten schultere, sagte Connemann. Das könnten 15 Millionen Euro sein.

„Ich freue mich, dass jetzt auch der Bund zu der Auffassung gelangt ist, dass eine moderne Brücke her muss. Das wird auch die Sicherheit im Schiffsverkehr erhöhen“, sagte Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) aus Sande der NWZ. Das Land sei bereit, fünf Millionen Euro der Mehrkosten zu übernehmen.

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