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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Wettbewerb: Millionenbuße für Berding-Beton

11.08.2011

STEINFELD Das Bundeskartellamt hat am Mittwoch Bußgelder von 11,86 Millionen Euro gegen Hersteller von Betonrohren verhängt. Die Wettbewerbshüter werfen den beiden Unternehmen, der Berding Beton GmbH aus Steinfeld (Landkreis Vechta) und der Betonwerk Bieren GmbH (Bad Oeynhausen), unerlaubte Absprachen vor.

Seit mindestens 2006 habe man sich über Preise, Quoten und die Zuteilung einzelner Aufträge aufwendig abgesprochen. „Die Unternehmen haben den Wettbewerb auf dem Markt über viele Jahre systematisch beschränkt und damit hohe Schäden erzeugt“, sagte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts. „Zur Umsetzung des Kartells haben die Unternehmen einen besonders hohen Organisationsaufwand betrieben – unter anderem mit über 100 nachgewiesenen persönlichen Treffen zwischen Mitarbeitern der beiden Unternehmen.“

Von den Strafen sind die beiden Unternehmen und fünf Personen betroffen. Gegen bundesweit weitere 13 Hersteller werde ermittelt. Berding (unter anderem mit Standorten in Wardenburg, Edewecht, Goldenstedt, Leer, Upschört und Aurich) und Bieren stellen Rohre und Schächte aus Beton für die Regen- und Schmutz-wasser­beseitigung her. Ihr gemeinsames Vertriebsgebiet umfasst Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen sowie Teile von Rheinland-Pfalz und Hessen.

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Nach Hinweisen eines Wettbewerbers hatte das Bundeskartellamt im Februar 2010 die Standorte von Berding, Bieren und zwei weiteren Herstellern mit Sitz in Norddeutschland durchsucht. Die Ermittlungen gegen die anderen 13 Unternehmen beziehen sich auf Märkte in der Mitte und im Norden Deutschlands, nicht aber auf Bayern, Baden-Württemberg und das Saarland. Der Gesamtumsatz dieser Spezialbranche beträgt nach Angaben der Fachvereinigung Betonrohre und Stahlbetonrohre 200 Millionen Euro im Jahr.

Die Bußgelder sind noch nicht rechtskräftig. Gegen die Bescheide kann Einspruch eingelegt werden, über den das Oberlandesgericht Düsseldorf entscheidet. Beide Unternehmen hätten bei der Aufklärung des Kartells mit dem Bundeskartellamt kooperiert. Berding war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

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