Berlin - Die Länder sagen personalisierten, von bestimmten Kundenmerkmalen abhängigen Preisen im Internet-Handel den Kampf an. „Bei personalisierten Preisen zahlen Verbraucherinnen und Verbraucher im Online-Handel für das gleiche Produkt beim gleichen Anbieter mitunter ganz unterschiedliche Preise“, heißt es in einem Antrag von NRW für die kommende Verbraucherschutzministerkonferenz der Länder.
In der Tourismus-Branche sei eine personalisierte Preisgestaltung kürzlich erst nachgewiesen worden. Hintergrund dafür seien Datenanalysen mit Rückschlüssen auf die vermeintliche oder tatsächliche Zahlungs- und Kaufbereitschaft des einzelnen Kunden.
„Alle Kunden müssen aber darauf vertrauen können, dass ihnen im Online-Handel von demselben Anbieter auch ein- und derselbe Referenzpreis angezeigt und angeboten wird“, heißt es in dem Antrag, der unserer Berliner Redaktion vorliegt. Bei Abweichungen müssten Anbieter verpflichtet werden, darüber „in einer nachvollziehbaren und transparenten Weise“ zu informieren.
