Zetel - Der Niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies war zu Gast in der GPS-Wohnstätte an der Marschstraße in Zetel. Die Wilhelmshavener Service-Gesellschaft (WilSer), eine Tochtergesellschaft der GPS Wilhelmshaven, hatte mehrere Landtagsabgeordnete eingeladen, um für das Thema Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu werben.

In Zetel hat die WilSer dauerhaft die Reinigung der Gemeinschaftsräume der GPS übernommen. WilSer-Mitarbeiterin Gunda Höfers konnte den Gästen in Zetel von ihrer Arbeit berichten. Neben der Wohnstätte in Zetel reinigt sie auch in der GPS-Werkstatt Jeringhave.

Olaf Lies berichtete im Gespräch mit Frank Klug und WilSer-Geschäftsführer Jürgen Hoffmann von einem neuen Ansatz in seinem Ministerium, der gemeinsam mit dem Sozialministerium auf den Weg gebracht werden soll: Menschen, die viele Jahre arbeitslos sind, sollen sowohl mit sozialer Betreuung als auch mit öffentlichen Lohnkostenzuschüssen unterstützt werden, um wieder in Arbeit zu kommen.

„Wir suchen Wege für Langzeitarbeitslose, die die Leistungen der Jobcenter zielgerichtet ergänzen“, sagte Olaf Lies. Dabei gehe es nicht nur darum, die wirtschaftliche Leistungskraft der Menschen dem Arbeitsmarkt zu erhalten. Zugleich brauchten viele Menschen kompetente soziale Unterstützung, um ihren persönlichen Weg in die Arbeitswelt wieder zu finden.