• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Mit Bildung Integration meistern

18.03.2017

Oldenburg Jugendliche ohne deutschen Pass schneiden im Bildungssystem immer noch deutlich schlechter ab als ihre Altersgenossen. Das wurde im nationalen Bildungsbericht 2016 deutlich. Wie lassen sich diese Ergebnisse erklären und was kann man dagegen tun? Welche Herausforderungen bringen die Migration und Integration von Schutzsuchenden für kleine und mittelständische Unternehmen mit sich? Und wie können Lehrer Themen wie Werte der Europäischen Union und Entrepreneurship verständlich im Unterricht vermitteln?

Antworten suchten die Teilnehmer des 10. Tags der Ökonomischen Bildung in Oldenburg. Eingeladen hatte der Verband Ökonomische Bildung an allgemeinbildenden Schulen (Vöbas). Rund 160 ehrenamtliche Integrationshelfer, Arbeitgebervertreter und Lehrkräfte der verschiedenen ökonomisch bildenden Fächer (Wirtschaft, Politik-Wirtschaft, Wirtschaftslehre, Arbeit-Wirtschaft) an Förder-, Haupt-, Real-, Ober-, Gesamtschulen, Gymnasien und Fachgymnasien in Niedersachsen und Bremen waren am Freitagvormittag in den Bibliothekssaal der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg gekommen, um sich bei Vorträgen Anregungen zu holen und sich bei Diskussionen auszutauschen.

Sprache sei eine wichtige Schlüsselkompetenz. Deshalb werde der Bedarf an sprachsensiblem Fachunterricht steigen, um die Ausbildungs- und Studierfähigkeit der Schulabgänger mit Migrationshintergrund zu gewährleisten, sagte Astrid Weist vom Niedersächsischen Kultusministerium.

„Teilhabe ist ein Ziel der Gesamtgesellschaft“, betonte Jochen Oltmer vom Institut für Migration und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück. Er referierte über historische Perspektiven und aktuelle Herausforderungen. Oltmer wies darauf hin, dass das globale Migrationslevel in den vergangenen Jahrzehnten konstant geblieben sei, auch wenn möglicherweise in den vergangen Monaten ein anderer Eindruck entstanden sei. Als einen Grund, weshalb Deutschland 2015/16 Ziel globaler Fluchtbewegungen geworden ist, nannte er die positiven Zukunftserwartungen, mit denen die Schutzsuchenden die Bundesrepublik verbinden.

Michael Koch vom Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) moderierte im Anschluss die Podiumsdiskussion „Migration und Integration als Herausforderung für das Bildungs- und Beschäftigungssystem“ und begrüße dazu Dirk Loerwald, Professor für Ökonomische Bildung von der Uni Oldenburg, Jochen Oltmer, Heiner Paffenholz, Fachkräfteberater und Flüchtlingskoordinator von der Oldenburgischen IHK sowie Bereichsleiter der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, Frank Sänger und Matthias Welp, Leiter des Amtes für Schule und Bildung der Stadt Oldenburg.

Mitorganisator der Veranstaltung Kajo Burk­ard von Vöbas freute sich, den Teilnehmern im Anschluss ein ausführliches Workshop-Programm anbieten zu können.

Sophie Schwarz Volontärin / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2003
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.