Einen Tag im Watt und auf der Insel Spiekeroog erlebten Kinder und Jugendliche im Rahmen des Ferienpasses der Städte Schortens und Jever. Morgens um 9 Uhr startete die Gruppe aus Kindern und Jugendlichen mit zwei Betreuern der Stadt Schortens. Erst ging es mit einem Bus nach Harlesiel. Der Wattführer Ralf Hensel erwartete die Gruppe bereits. Hier gab es eine kurze Einweisung zu Bekleidung und natürlich Sonnenschutz im Watt. Es wurde kräftig gecremt, alles Überflüssige in die Rucksäcke verstaut, die Schnürsenkel festgezogen. Auf der fünfstündigen Wattwanderung Richtung Spiekeroog erfuhren die Kinder und Jugendlichen viel über die Tiere im Watt. Es wurden Spuren im Watt gesucht und dann das dazugehörige Tier gesucht. Aber auch der Frage: „Warum gibt es Ebbe und Flut?“ wurde nachgegangen, dazu hatte Wattführer Ralf Hensel ein Schaubild dabei. Bei Ankunft auf Spiekeroog, nach einer Strecke

von rund neun Kilometern, bekamen alle ein großes Lob vom Wattführer. Diese Strecke ist die zweitlängste Wattwanderroute in diesem Gebiet, nur nach Langeoog wäre es weiter. Danach wurde noch eine Runde in der Nordsee

gebadet, bis es um 18 Uhr mit dem Kutter zurück nach Neuharlingersiel ging.

Die sportliche Betätigung in einem Schützenverein interessierte eine Gruppe von zehn Jungen aus Schortens und Jever, die im Rahmen des Ferienpasses beim Schützenverein Schortens zu Gast waren. Präsident Peter Langer hieß die jungen Gäste willkommen. Sportwart Dieter Kalweit hatte das Treffen gut vorbereitet und erklärte den Umgang mit den Gewehren und Pistolen, wobei er den Sicherheitsaspekt in den Vordergrund stellte (ovales Bild). In drei kleineren Gruppen ging es dann auf die Stände, wo Margaretha Stiehler und Margret Müller die Betreuung übernahmen. Auf den Ständen wurde über „Kimme und Korn“ auf Scheiben geschossen. Zum Einsatz kamen dabei allerdings

zunächst Laserwaffen, sie sind völlig ungefährlich und dürfen auch von Kindern genutzt werden, da sie lediglich ein Lasersignal auslösen. Die jungen Gäste hatten viel Freude an ihrem Einsatz und zeigten zur Überraschung der Organisatoren gleich gute Ergebnisse. So wurden dann auch kleine Wettbewerbe gestartet. Die Jungen über zwölf Jahre durften dann auf dem großen Stand auch einmal mit einem richtigen Luftgewehr auf Scheiben schießen. Während des Nachmittags wurden die Gäste von Mariechen und Arthur Wilken mit Erfrischungsgetränken und kleinen Stärkungen versorgt.


Zum Indianerfest im Klosterpark hatte die SPD Schortens die Ferienpasskinder eingeladen. 18 Kinder erhielten ihren Indianerschmuck und eine Plakette mit ihrem Indianernamen. Sie bildeten zwei Indianerstämme, die in einem spannenden Wettbewerb zwei Stunden durch den Klosterpark streiften. An zehn Stationen mussten die kleinen Indianer Geschicklichkeit und Schnelligkeit beweisen. Nach wilder und vergnüglicher Pirsch stand der „Blaue Stamm“ als Sieger fest und alle Stammesmitglieder wurden mit einer goldenen Medaille geehrt. Der „Grüne Stamm“ erhielt für seine Leistung eine Silbermedaille. Zum Abschluss gab es Grillwürstchen und Erfrischungen. Die liebevoll hergestellten Namensketten und die farbigen Stirnbänder mit Federschmuck durften die kleinen Indianer als Erinnerung mit nach Hause nehmen.