Mit Regen bekamen es die 35 Teilnehmer einer Radtour der Harpstedter Feuerwehrsenioren und ih-rer Frauen zu tun. Erste Tourstation war die Dünsener Kirche, wo Arnold Meyerholz erste Infos zur Ortsgeschichte und zur Nutzung der ehemaligen Muna gleich nach dem Zweiten Weltkrieg gab. Erstaunt zeigten sich die Harpstedter, wie viele Handwerker und Geschäftsleute unter beengten Verhältnissen ihre Existenzen seinerzeit aufbauten. Nach einer Kaffeepause am Umkleidegebäude des SC Dünsen, bei der Vorsitzender Helmut Riedebusch viel Lob für die Vereinsleistungen beim Bau bekam, ging es weiter zum einstigen Schwimmbad. Hier hatte auch so mancher Feuerwehrmann in seiner Kindheit schwimmen gelernt. Für Erstaunen sorgte, dass in der ehemaligen Kommandantur nach dem Krieg das DRK-Altenheim war und dort fast 150 allein stehende Männer und Frauen untergebracht waren, wie Meyerholz wusste. Weiter ging es durchs neue Kistenlager, vorbei an den ehemals nach dem Krieg bewohnten Bunkern und dann im zunehmenden Regen zügig wieder in Richtung Harpstedter Feuerwehrhaus, wo Grillwürste und ein gemütlicher Klönabend warteten.
Aufs Rad schwang sich auch die 1. Korporalschaft (Frauenkorporalschaft) des Schützenvereins Dünsen. 22 Teilnehmerinnen um Korporalschaftsführerin Andrea Schadwinkel starteten zur Radtour, zu der der Verein im zweijährigen Rhythmus einlädt. Diesmal ging es durch den Dünsener Wald bis zum Brammer und nach einer Kaffeepause weiter über Dimhausen, Klein Hollwedel, Klosterseelte und Kirchseelte ins Munagelände nach Dünsen. Mit einem Spargelessen im Landhaus Dünsen klang der Tag aus. Bei super Sommerwetter hat es allen viel Spaß gemacht, freute sich die Korporalschaftsführerin, die die Tour gemeinsam mit Ute Schadwinkel (Frauenbeauftragte) organisiert hatte.
