Oldenburg - Um neue Geschäftsideen ging es am Sonnabendvormittag im Technologie- und Gründerzentrum (TGO). 17 angehende Unternehmer präsentierten vor einer dreiköpfigen Jury ihre Konzepte, mit denen sie sich selbstständig machen wollen. Zuvor wurden die Teilnehmer in einem dreitägigen Workshop auf die Unternehmensgründung vorbereitet.
„Wir wollen den Gründungsprozess professionalisieren und die Gründer gut vorbereiten“, erklärte Gisela Spann von der Wirtschaftsförderung der Stadt und Mitglied in der Jury. Das ganze ließe sich mit einem Trainingscamp für Unternehmer vergleichen.
„Wir vergeben aber keine Preise für die besten Ideen, sondern wollen den Gründern unter die Arme greifen“, sagte Petra Buchholz, Leiterin des Gründungs- und Innovationszentrums der Universität. Auch sie war Mitglied der Jury. In der Abschlusspräsentation sollte eine Situation simuliert werden, die einer Vorstellung vor möglichen Investoren entsprach.
Von den Ideen der zukünftigen Unternehmer sind sowohl Spann als auch Buchholz überzeugt: „Wir denken, dass ein Großteil der vorgestellten Konzepte das Potenzial zu einem tragenden Geschäftsmodell hat.“ Das sei vor allem deshalb wichtig, weil gute Geschäftsideen auch Arbeitsplätze schaffen könnten. Das wiederum käme der gesamten Region zugute.
Was genau das für Konzepte und Ideen sind, war aus den Teilnehmern nur schwer heraus zu bekommen. Zu groß war die Sorge, jemand könne die guten Ideen kopieren.
Aljoscha Althoff verrät nur soviel: „Wir haben zwei völlig neue Produkte entwickelt, die es bisher noch nicht gibt.“ Das eine sei ein Hygieneartikel, das andere Produkt aus dem Bereich Umwelt. Zuversichtlich ist der 24-Jährige auf jeden Fall: „Ich denke, dass man von uns noch hören wird.“
