Abbehausen - Auch im Schießsport spielt manchmal der Zufall eine entscheidende Rolle. Das hat sich jetzt beim Königsschießen des Schützenvereins Abbehausen gezeigt. Hubertus Ringk landete aus 50 Metern den besten Treffer, obwohl er aus Versehen die Schießbrille seiner Frau Jutta aufgesetzt hatte. Zuvor hatte sich Hubertus Ringk noch über die für seine Verhältnisse bescheidene Ausbeute beim Schießen auf die Kaiser- und die Schützenfestscheibe gewundert. In diesen Disziplinen betrug die Entfernung 25 Meter.

Rund 30 der insgesamt 125 Vereinsmitglieder waren bei den Abbehauser Schützenfestwettbewerben an den Start gegangen. Beim Königsschießen sicherte sich Hubertus Ringk vor Reiner Falck (1. Ritter) und Jürgen Lang (2. Ritter) den Titel.

Während sich Reiner Falck im Königswettbewerb mit Rang zwei zufrieden geben musste, landete er beim Schießen um die Kaiserehren ganz vorne.

Den Wettbewerb um die Schützenfestscheibe gewann Gundel Abbenseth. Die von Karen Richter in Handarbeit gefertigte Scheibe ging somit in ihren Besitz über.

Die Proklamation des neuen Abbehauser Hofstaates nahm Schützenpräsident Hergen Albers vor. Anschließend stand ein Grillfest auf dem Programm. Am nächsten Morgen wurden die Feierlichkeiten mit einem Königsfrühstück fortgesetzt.


Das traditionelle Ortsvereineschießen haben die Abbehauser Schützen aus organisatorischen Gründen auf den Herbst verschoben.