Lemwerder - Ganze 34 Jahre stand Werner Ohlenbusch (77) als Vorsitzender des Vereins für Sport und Körperkultur (VSK) Bardewisch in der Öffentlichkeit, parallel hatte er 16 Jahre lang auch die Position des 1. Vorsitzenden der Werbegemeinschaft Lemwerder inne. 2013 gab er beide Ämter ab. Ein Einschnitt, wie er heute sagt. Im Gespräch mit der NWZ  erklärt Ohlenbusch, wie er den Wechsel erlebt hat und welche Aufgaben er heute übernimmt.

Etwas Wehmut merkt man ihm an, doch der ehemalige Vorsitzende ist zufrieden mit seiner Entscheidung. „Wir haben ja auch einen eigenen Laden, das alles miteinander zu verbinden, ist nicht leicht“, sagt Ohlenbusch. Es sei schon ein Bruch gewesen, aber „ich hatte auch lange Zeit, um zu überlegen“, so Ohlenbusch.

Der VSK sei ein schöner kleiner Verein. „Man hat viel Energie und Herzblut hineingesteckt, das Gebäude mit aufgebaut“, erinnert sich der 77-Jährige. Es sei schade gewesen, dass sich damals niemand für den Vorsitz gemeldet habe. Doch am Amt des Vorsitzenden hänge ja auch „jede Menge dran“. Später kam zur Arbeit im Verein der Vorsitz in der Werbegemeinschaft Lemwerder. „Da hatten wir den Nikolausmarkt oder Offenes Lemwerder – wir haben Dinge ausprobiert.“

Seit der Abgabe beider Vorsitz-Funktionen packt der 77-Jährige in der Firma mit an, die seit mehreren Jahren sein Sohn zusammen mit seiner Schwiegertochter führt. Dort kümmert sich Ohlenbusch um den Fahrzeugbestand, Personal, Werkzeug oder unterstützt „die jungen Leute hinter den Kulissen“.

Etwas Freizeit bleibe trotzdem, mit dem eigenen Wohnmobil fahre er mal einen Tag weg oder ein Wochenende an die See. „Mein Sohn und meine Schwiegertochter machen das gut, und da bin ich auch sehr froh drüber“, sagt Werner Ohlenbusch und lacht.