Hannover - Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) warnt davor, mit dem HI-Virus infizierte Menschen auszugrenzen. Ein Zusammenschluss von Betroffenen vom „Pro+ Netzwerk Positiv in Niedersachsen“ hat deshalb eine Broschüre entwickelt. Sie wollen andere positiv auf HIV getestete Frauen und Männer ermutigen, selbstbewusst mit ihrer Infektion umzugehen. Elf Betroffene erzählen darin ihre persönlichen Krankheitsgeschichten.
In Niedersachsen gibt es nach Angaben des Robert-Koch-Instituts immer noch rund 200 Neuinfektionen mit dem HI-Virus pro Jahr. Besonders gefährlich ist das Virus, solange Infizierte nichts davon wissen. Das Virus führt zu Immunschwäche. Das Endstadium der Krankheit ist als Aids bekannt. Therapierte Menschen können aber lange mit dem Virus leben.
