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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Mit Investitionen wettbewerbsfähig bleiben

11.01.2017

Oldenburg Ob Breitbandausbau, Bildungssystem oder Infrastruktur – es gibt viele Dinge, die Unternehmen und Vertreter aus der Politik im Nordwesten bewegen. Von Wettbewerbsfähigkeit bis Standortattraktivität: In diesem Zeichen stand am Dienstag der Neujahrsempfang der Oldenburgischen IHK in den Weser-Ems-Hallen.

IHK-Präsident Gert Stuke betonte vor mehr als 750 Gästen die Wichtigkeit von „Investitionen für die Modernisierung unserer Infrastruktur, insbesondere die digitale“. International bewege sich Deutschland hier „nur im Mittelfeld“, erklärte er. „Wenn wir daran nichts ändern, werden wir auch bei der Wettbewerbsfähigkeit nur im Mittelfeld sein.“

Niemand könne damit zufrieden sein, dass „Deutschland im europäischen Vergleich beim flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes hinter Slowenien und Irland auf Platz 25 steht“, sagte Stuke. Ausdrücklich lobte er die Investition der EWE in Höhe von 1,2 Milliarden Euro in den Glasfaserausbau in der Region, verwies aber auch darauf, „nicht nur auf wirtschaftliche Aspekte Rücksicht zu nehmen, sondern vor allem auf die Grundversorgung der Infrastruktur“.

Digitalisierung und schnelles Internet insbesondere in ländlichen Regionen waren auch Thema bei der Diskussionsrunde unter Leitung des ehemaligen Chefredakteurs der Nordwest-Zeitung, Rolf Seelheim. Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD), der kurzfristig für Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) eingesprungen war, betonte, dass man vom „Verfall der Infrastruktur“ wegkommen müsse. „Investitionen sind hier wichtiger, als Schulden abzubauen, denn sonst holen uns die Kosten später wieder ein“, sagte er. Das Nie­drigzinsniveau spiele hierbei in die Karten.

Tom Nietiedt, Gesellschafter und Geschäftsführer der Nietiedt Gruppe aus Wilhelmshaven, betonte: „Die Autobahnen im Nordwesten sind alt geworden. Auch die Anbindung der Schiene an das internationale Bahnnetz ist ausbaufähig“, sagte er.

Der gebürtige Schweizer Felix Thalmann, Geschäftsführer der Büfa GmbH & Co. KG aus Oldenburg, verwies auf die „Wichtigkeit der Digitalisierung für alle Industriezweige“. Die Politik sei aber auch in der Pflicht, den Breitbandausbau entsprechend voranzubringen und sich um Cyber-Kriminalität zu kümmern. Hier sei die Schweiz bereits weiter, sagte er.

Beim dualen Ausbildungssystem sieht Thalmann ebenfalls „Handlungsbedarf“. Die Leistungsgefälle in unterschiedlichen Bundesländern seien extrem. Den Trend zur „Akademisierung“ beobachte man hinsichtlich des Fachkräftemangels mit Sorge. „Wir müssen wieder standortnah ausbilden“, sagte Thalmann.

Gert Stuke warnte davor, dass „berufsbildende Schulen ein Stück weit zu einem Reparaturbetrieb der allgemein bildenden Schulen geworden sind“.


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Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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