Tossens - Die „Mansholter Büsche“, ein 330 Hektar umfassende Waldgebiet bei Wiefelstede im Ammerland, wurde jetzt für die rund 70 Fünftklässler der Tossenser Zinzendorfschule zum „Lernort Natur“. Erneut hatte der Burhaver Jäger und Naturfreund Hans-Gerd Wefer mit der Unterstützung von Waidgesellen des Hegerings Butenland die ganztägige Exkursion in den Lebensraum zahlreicher Pflanzen und Tiere organisiert.
Unter der Führung von Hans-Gerd Wefer erkundeten die in drei Gruppen aufgeteilten Schüler den Wald. Dabei erlernten sie das Erkennen von Bäumen und Sträuchern, begegneten der unter Schutz stehenden Weinbergschnecke und erfuhren, warum die Bejagung des Fuchses als Krankheitsüberträger so wichtig ist.
Försterin und Waldpädagogin Imke Reiners erforschte mit den Kindern spielerisch den Wald von oben nach unten, also von der Baumkrone über die Rinde zur Wurzel.
Zudem musste die Zinzendorf-Schüler einen Parcours mit acht Stationen absolvieren, die jeweils von einem Jäger des Hegerings Butenland betreut wurden, und dabei verschiedene Aufgaben lösen.
Themen der Stationen waren das Erkennen von Pflanzen (Stationsbetreuer: Hans-Dirk Bremermann), Jagdhorn-Blasen (Urte Eichhoff-Duhm), beschädigter Baum (Almuth Wefer), Rehwild-Jagd (Eilert Baars), Zapfen werfen (Reiner Hansing), Baumleben (Harm Bruncken), Schutz des Waldes (Gerd Kaemena) und Jagdhunde (Rita Kaemena).
Hans-Gerd Wefer hatte auch dafür gesorgt, dass sich die Schüler nach getaner Arbeit stärken konnten. Für das Garen von Stockbrot am offenen Feuer stand fünf Kilogramm Teig zur Verführung. Zudem wurden 150 Bratwürste im Wald gegrillt und verspeist. Mit viel Wissen im Gepäck ging es zurück ins eher waldlose Butjadingen.
