Wittensand - Am Dienstagmorgen hat die Auswahlkommission unter ihrem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Landrat Hartmut Frerichs, mit der Auswahl der teilnehmenden Dörfer und Bauerschaften im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ begonnen. Als erstes Dorf bereiste sie die Bauerschaft Wittensand (Saterland), wo sie von Mitgliedern des Böllervereins Widerhall, des Dorfclubs und vielen anderen empfangen wurde.
Nach einem lautstarken Knall aus der Kanone hieß Liane Pahl die Kommissionsmitglieder Frerichs, Martin Büssing, Hannelore Warmhold und Andreas Wegmann sowie Bürgermeister Hubert Frye willkommen. Alle Wittensander sangen das saterfriesische Lied: „Een litjet Täärp is uus Wietsound“. Dazu reichten Damen des Dorfclubs den Gästen ein Gläschen Fliedersekt, während Jürgen Pahl das Vereinshaus vorstellte und die Schüler Lina und Erik die Gäste auf Seeltersk begrüßten.
Anschließend ging es ins Vereinshaus, wo Frye Begrüßungsworte sprach und die Wittensander sich und ihre Bauerschaft in einer Präsentation vorstellten. Immer wieder machten sie deutlich, das ihre Bauerschaft lebe und eine mit Zukunft sei. Voller Stolz zeigten ältere Bürgerinnen auf, was gelebte Nachbarschaft bedeute, wie sich hier die Bürger gegenseitig helfen, aufeinander achten würden.
Zu Wort kamen auch Neubürger, die sich nach eigener Aussage schon nach kurzer Zeit heimisch und wohl fühlen. Vor Augen führten die Bürger ebenfalls die Aktivitäten im Jahreskreis mit dem Schwerpunkt der Förderung des Dorflebens.
Den Blick von außen auf die Bauerschaft richtete Johanna Evers, die Wittensand als ein Dorf mit Zukunft darstellte. Nach der Präsentation luden die Wittensander die Kommission zu einer Ortsbegehung ein und berichteten stolz, wie sie um ihre Ampelanlage an der viel befahrenen Bundesstraße gekämpft haben und welche Projekte immer wieder durch Eigeninitiative umgesetzt werden.
So wurde die Wegekreuzanlage vorgestellt, das Buswartehäuschen, bei dem Schüler mit einem Lied begeisterten und der Kommission sowie dem Bürgermeister einen Button mit dem Text „Ein Dorf lebt – Wittensand“ zum Anstecken überreichten.
Gezeigt wurden ferner die Sitzgruppen. Alrich und Adrian Waden informierten über die noch intakte Landwirtschaft. Mit dem Bus wurden anschließend die Landschaft und Bauerschaft in Augenschein genommen. Dazu gab es viele Informationen. Verabschiedet wurde die Kommission mit dem Seelter Lied „Ljude rakt et fuul un Lunde“.
Jetzt heißt es für die Wittensander warten. Am 4. Juli wird nach Bereisung aller teilnehmenden Dörfer das Ergebnis mitgeteilt.
