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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Bau: Mit mehr als 200 Sorten sicher in die Zukunft

02.10.2014

Elsfleth /Nordenham Die Liste ist beeindruckend: Am Bau des Wesertunnels, am Silobau der Firma J. Müller in Brake, der Hafenerweiterung ebendort, des Sturmflutsperrwerks Luneplate und des Baus der Aerotec-Produktionshalle in Nordenham war die Nordenhamer Transportbeton GmbH & Co. KG (NTB) beteiligt. Dabei täuscht der Name: Denn NTB hat seien Sitz mittlerweile mitnichten in Nordenham sondern in Elsfleth (Kreis Wesermarsch).

Gegründet wurde das Unternehmen vor 50 Jahren im April 1964, damals noch an der Atenser Allee in Nordenham, von Heinz Gräfe und drei weiteren Gesellschaftern. In den 1970ern verlegte das Unternehmen seine Aktivitäten von Nordenham in den Großensieler Hafen, eine weitere Betriebsstätte befindet sich in Berne-Motzen. Das Werk in Großensiel wurde 2013 für ein neues in Friedrich-August-Hütte aufgegeben. Im dortigen Hafen müssen die anliefernden Schiffe, auch solche mit mehr als 1000 Tonnen Ladung, nicht auf die Flut warten, um ihre Ladung zu löschen.

NordenhamerTransportbeton

Die Verwaltung des Unternehmens ist in Berne angesiedelt. Es verfügt über ein Werk in Nordenham und in Motzen. Das Verwaltungsgebäude wurde erst kürzlich nach den neuesten energetischen Anforderungen komplett saniert und renoviert.

Der Beton wird computergesteuert gemischt hergestellt. Er kommt bei verschiedenen Zwecken zum Einsatz: Mal muss er besonders druckbeständig sein, mal muss er wärmedämmend wirken. Auch die Druckfestigkeit lässt sich steuern.

Seit 2002 führt der Diplomingenieur Albrecht Gohr die Geschäfte. Derzeit beschäftigt die NTB mehr als 20 Mitarbeiter. Unter seiner Ägide ist das Unternehmen am Bau der neuen Klappbrücke in Huntebrück und an der Steelwind-Schwerlastkaje in Blexen beteiligt. Außerdem lieferte NTB Material für das Hochregallager, das die Firma Rehau in Brake baut. Auch am Verlegen eines Betonbodens für Airbus in Nordenham beteiligte sich NTB. Die Lieferpalette umfasst rund 200 Sorten Beton. Durch die computergesteuerte Herstellung lässt sich die Konsistenz präzise einhalten, und für die täglichen Qualitätskontrollen hält NTB ein eigenes Labor vor. Außerdem gilt: Beton muss innerhalb von 90 Minuten nach dem Mischungsende auf der Baustelle verarbeitet sein.

Zwar seien die großen Projekte in der Wesermarsch bald alle abgeschlossen, jedoch sei NTB breit genug aufgestellt, um das mit dem üblichen Geschäft – dem Bau von Häusern und Ställen – aufzufangen, gibt sich Gohr optimistisch.

Maximilian Müller Volontär / NWZ-Redaktion
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