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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Clever Reach: Mit Millionen E-Mails zum Erfolg

11.05.2016

Rastede Wer das Firmengelände von Clever Reach in Rastede betritt, kann die Betriebsphilosophie förmlich spüren. Das geräumige Gebäude mit seinem schmucken Dach und den großen Fenstern wird umringt von Pflanzen, Bäumen und Sträuchern. Ein Kleinod abseits von Lärm und Hektik. Doch weit ab vom Schuss ist der Mittelständler deswegen nicht. 17 Angestellte haben hier ihren Arbeitsplatz und sorgen täglich dafür, dass die mehr als 110 000 Kunden des E-Mail-Marketing-Unternehmens fachgerecht betreut werden.

Gesundes Wachstum

Mitten drin sind Jens Klibingat und Christian Schmidt, die beiden Geschäftsführer von Clever Reach. Schmidt, der Anfang 2015 als Sales & Marketing-Manager an Bord gegangen ist, ist seit August vergangenen Jahres CEO. Klibingat kümmert sich als CFO um die Finanzen.

Clever Reach ist 2007 als Spin-off der Oldenburger ­Ashampoo-Gruppe hervorgegangen. Beständiges, gesundes Wachstum ist das Ziel der Firma, die sich vom Zwei-Mann-Betrieb – damals unter Leitung der beiden Gesellschafter Heinz-Wilhelm Bogena und Rolf Hilchner – zu einem robusten Mittelständler entwickelt hat. Heute ist Clever Reach eine Tochter der Ashampoo-Gruppe.

„Wir haben Kunden in 152 Ländern, unser Kernmarkt ist aber die DACH-Region, also Deutschland, Österreich und die Schweiz“, sagt Christian Schmidt. Allein im vergangenen Jahr habe Clever Reach mehr als 27 000 neue Kunden dazugewonnen. Dazu zählen meist Start-ups und Mittelständler, aber auch große Firmen.

Das Geschäftsmodell der Rasteder Firma: Unternehmen eine möglichst einfach bedienbare Plattform zur Direktkommunikation mit ihren Kunden bereitstellen – etwa für den stationären Handel und weitere Branchen. „Die E-Mail ist dafür das optimale Medium“, erklärt Schmidt. Im Gegensatz zu Postwurfsendungen seien Mails nicht nur günstiger, sondern auch persönlicher, erklärt Schmidt.

„Unsere Kunden können anhand der Analysetools, die wir zur Verfügung stellen, nachvollziehen, ob ihre Mails geöffnet wurden und welche Links geklickt wurden. Man kann auch nach Zielgruppen sortieren, etwa nach Regionen oder Geschlecht“, sagt Schmidt. In Zukunft möchte man auch verstärkt mit Instant Messengern und sozialen Netzwerken arbeiten.

Gespeichert wird alles in einer Datenwolke – der sogenannten Cloud. „Dabei achten wir streng auf Sicherheit, Datenschutz und geltende Richtlinien“, erklärt Schmidt. Schwarze Schafe, die die Plattform etwa für Spam missbrauchen möchten, würden rausgefiltert, sagt er.

Als weiteres Standbein setzt Clever Reach auf Kundenservice. „Bei Fragen steht rund um die Uhr eine Hotline zur Verfügung – auch mehrsprachig“, sagt Schmidt. Denn die Ausrichtung des Unternehmens ist international. „Wir suchen momentan weitere Mitarbeiter, die die Philosophie unserer Firma verstehen und uns dabei helfen, international zu wachsen“ – allerdings beständig.

„Wir sind ein gesundes Unternehmen ohne Bankenverbindlichkeiten und wollen unseren Mitarbeitern eine sichere Zukunft bieten, denn sie sind das Kapital dieser Firma“, sagt Jens Klibingat. Ein Börsengang sei vorerst nicht geplant, das Wachstum von Clever Reach liege aber im guten zweistelligen Prozentbereich, erklärt der CEO.

Synergien nutzen

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Um sich zu vergrößern und Synergien besser zu nutzen, plant Clever Reach, gemeinsam mit Ashampoo ins Gewerbegebiet in Loy umzuziehen. „Das fördert die Kommunikation untereinander“, sagt Klibingat.

Die Räume sollen Platz für bis zu 120 Mitarbeiter bieten. Der Umzug ist im Jahr 2018 geplant.

Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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