• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Mit Mitarbeitern auch mal grillen

17.06.2017

Oldenburg Wenn Unternehmen mehr tun wollen, um ihren Fachkräftebedarf abzusichern, reichen manchmal Projekte mit geringem Aufwand. Man kann zum Beispiel mehr für die Mitarbeiter tun, die bereits an Bord sind – um sie langfristig zu halten. „Laden Sie ihre Mitarbeiter mal zum Grillen ein, oder ins Theater“, gab Rainer Krause, langjähriger Personalchef der Chemie-Gruppe Büfa (Oldenburg), einen Rat – stellvertretend für ein denkbares Maßnahmenbündel. Als Chef solle man authentisch ein „Gut-Aufgehoben-Sein“, Wertschätzung und Zusammengehörigkeitsgefühl signalisieren. „Hören Sie ihren Mitarbeitern mehr zu“, empfahl Krause. Dann würden Mitarbeiter nicht so leicht abgeworben.

Krause war einer der Experten bei einer Tagung im Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) in Oldenburg. Titel der Aktion von IÖB, Handwerkskammer Oldenburg (HWK), Oldenburgischer IHK und Landwirtschaftskammer Niedersachsen: „Neue Strategien zur Personalgewinnung: Wie Unternehmen sich besser positionieren.“

„Ganz am Anfang“ der Fachkräftesuche und -bindung besonders umsichtig vorzugehen – das sei das, „was am meisten bringt“, meinte Dr. Thomas Hildebrandt, Geschäftsführer für Aus- und Weiterbildung bei der IHK. Jeder könne sich ausmalen, was etwa ein leichtfertig eingestellter Einkäufer für einen Schaden anrichte, wenn er dann – anders als vermutet – teuer einkaufe. Wichtig sei, bei der Personalgewinnung kreativ (etwa in Anzeigen) und klar in den Aussagen zu sein – etwa zu den Anforderungen, zum weiteren Auswahlverfahren oder auch Entwicklungsmöglichkeiten.

Deutlich wurde bei der Tagung: Großes Thema bleibt die Berufsorientierung der Jugendlichen. In vielen Schulen ist sie bereits etabliert. Nach Einschätzung von Experten sollten aber Lehrkräfte noch besser auf die entsprechende Aufgabe vorbereitet werden, wie Professor Rudolf Schröder (IÖB) deutlich machte. Er plädierte dafür, allen Akteuren an der Uni systematisch Grundqualifikationen zu vermitteln, damit eine gute Berufsorientierung „nicht an mangelnder Kompetenz scheitert“. Bei bereits im Beruf stehenden Lehrkräften könne das berufsbegleitend, etwa über An-Institute der Universitäten (wie etwa IÖB) erfolgen. „Wenn die Berufsorientierung wirklich gestärkt werden soll, muss sie institutionalisiert werden“, mahnte auch Professor Hans-Kaminski, Direktor des IÖB. Eine Aufnahme in die Erstausbildung der Lehrer müsse verpflichtend werden. Ein eigenes Fach forderte er nicht. Das Thema sollte aber an den Schulen dort angesiedelt werden, „wo die größten fachlichen Qualifikationen sind“.

Finden Sie Ihren Traumjob auf NWZ-Jobs.de!

NWZ-Jobs.de
Finden Sie Ihren Traumjob auf NWZ-Jobs.de!

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2040
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.