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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

NWZ-Preis „PIA“ 2014 an Bäckerei Hoppmann

13.11.2014

Oldenburg Unternehmen der Region müssen sich dauerhaft auf einen harten Wettbewerb um junge Leute einstellen. Das wurde am Mittwochabend bei der Siegerehrung beim Wettbewerb „Preis für Innovative Ausbildung“ (PIA) deutlich – und auch, dass Unternehmen, die an ihrem Image arbeiten, Vorteile haben.

Der 1. Preis des diesjährigen Wettbewerbs wurde an die Bäckerei Hoppmann aus Uplengen (Ostfriesland) mit zahlreichen Filialen im Oldenburger Land vergeben. Sie bietet speziell jungen Müttern eine Ausbildung in Teilzeit an und stellt den Betrieb darauf ein. Den 2. Preis sprach die Jury dem Baustoffunternehmen Remmers aus Löningen (Kreis Cloppenburg) für den firmenübergreifenden Ansatz „Ausbildung.Plus“ zu, der 3. Preis ging an ExxonMobil in Großenkneten (Kreis Oldenburg) für ein Modulsystem zur Berufsorientierung. 25 Unternehmen hatten sich für den Wettbewerb angemeldet.

PIA habe sich zu einem Forum für neue Ideen in der Ausbildung entwickelt. Das sei genau die Ausgangsidee bei der erstmaligen Ausrichtung des Wettbewerbs vor fünf Jahren gewesen, freute sich NWZ -Chefredakteur Rolf Seelheim vor rund 80 Personalchefs, Ausbildungsleitern und weiteren Mitarbeitern aus regionalen Unternehmen.

Prominente Jury

Diese Jury wählte die Sieger aus: Christa Hallmann-Rosenfeldt (Landwirtschaftskammer); Heiko Henke (Handwerkskammer Oldenburg); Thomas Hildebrandt (Oldenburgische IHK); Dorothee Jürgensen (DGB Oldenburger Land/Ostfriesland); Jürgen Lehmann (AGV Oldenburg); Thorsten Müller (Arbeitsagentur); Ulrich Gathmann (NWZ)

„Die Bewerberzahlen für Ausbildungen werden weiter sinken“, prophezeite der Vorsitzende der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, Dr. Thorsten Müller bei einer Diskussionsrunde, die der NWZ -Wirtschaftsredaktionsleiter Rüdiger zu Klampen moderierte. Dennoch gebe es noch viele Potenziale für die Nachwuchssuche, die es noch zu entdecken und zu entwickeln gelte, sagte Müller.

Heiko Henke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Oldenburg und ebenfalls Jurymitglied, warnte, dass Jugendliche zu sehr auf eine akademische Ausbildung setzten. Es werde vernachlässigt, dass ein Meisterbrief einem Bachelor gleichwertig sei. Damit ließe sich auch weiter studieren, sagte Henke.

Christa Hallmann-Rosenfeldt von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen erklärte die Beliebtheit der sogenannten grünen Berufe bei Auszubildenden auch mit der guten Transparenz über die Fortbildungsmöglichkeiten.


  Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-oldenburg 
 Ein Video unter     www.nwzplay.de 
Maximilian Müller
Volontär
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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