Wie sieht Ihr Resümee der ersten Ausbildungsbörse aus, die die Handels- und Gewerbevereine Bösel und Frie-soythe gemeinsam veranstaltet hat?
BornhorstSehr sehr gut. Wir haben sehr viel positives Feedback sowohl von Jugendlichen, als auch von Unternehmen erhalten. Viele Kontaktdaten sind ausgetauscht worden – und das ist ja auch Sinn dieser Ausbildungsbörse. Unserer Schätzung nach waren zwischen 350 und 500 Jugendliche am Sonnabend in der Oberschule Bösel.
Hätten Sie mit dieser Resonanz gerechnet?
BornhorstNiemals. Aber das zeigt, dass der Bedarf da ist. Deshalb wird es nach dieser Erfahrung auch eine Fortsetzung im kommenden Jahr in Friesoythe geben. Dann müssen wir uns überlegen, ob wir eventuell das Einzugsgebiet um Saterland und Barßel erweitern. Im späten Frühjahr werden wir den Anlauf für die nächste Ausbildungsbörse nehmen.
Bei all dem Lob: Was müssen Sie vielleicht im nächsten Jahr ändern?
BornhorstWir müssen über den Veranstaltungsort nachdenken. Einige Unternehmen waren in Klassenräumen in der Oberschule untergebracht. Dort gab es bei den Jugendlichen offenbar Hemmschwellen, in die Klassenräume hineinzugehen. Bei den Vorträgen müssen wir uns auch etwas überlegen. Die Nachfrage war eher überschaubar.
Was hat Ihrer Ansicht nach gut funktioniert?
BornhorstDas Konzept, eine Ausbildungsbörse mit praktischem Anteil zu machen, ist sehr gut aufgegangen und von den Firmen sehr gut umgesetzt worden. Das Spektrum, das wir vor Ort hatten, war sehr breit und interessant. Gut funktioniert hat auch der Bewerbungsmappen-Check – so wie viele andere Dinge.
