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Konferenz Mit Spiel und Spaß zum Umsatzplus

Gioia Forster

Nürnberg - Die deutsche Spielwarenbranche erwartet auch dank Babyboom und vielversprechendem Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr erneut ein Rekordgeschäft. Die Branche rechne mit einem Umsatzplus von bis zu drei Prozent auf mehr als drei Milliarden Euro, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands des Spielwaren-Einzelhandels (BVS), Willy Fischel, am Dienstag in Nürnberg.

Babyboom als Motor

Dies liege unter anderem an einem leichten Babyboom im vergangenen sowie steigenden Ausgaben für Kinder und Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr.

Auch wegen der 2016 besonders langen Adventszeit erwarte die Branche erneut ein Rekord-Weihnachtsgeschäft, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Verbands der Spielwarenindus­trie (DVSI), Ulrich Brobeil, anlässlich der Jahrespressekonferenz der Branche. „Nach allem, was man hört, sind die Deutschen in diesem Jahr noch spendabler bei Geschenken unterm Christbaum als 2015“, sagte er.

Das Weihnachtsgeschäft macht rund 40 Prozent des Jahresumsatzes der Branche aus. Lizenzspielwaren sind auch 2016 der Renner. Dieses Segment wachse dem Marktforschungsinstitut npd Group zufolge stärker als der Bereich mit Produkten ohne Lizenz.

Demnach ist „Star Wars“-Spielzeug nach wie vor am beliebtesten, gefolgt von Spielwaren des Disney-Films „Die Eiskönigin“. In diesem Jahr hätten zudem Minifiguren und Panini-Aufkleber zur Fußball-Europameisterschaft den Markt belebt.


Vor allem Spielzeug für Klein- und Vorschulkinder waren laut npd Group bis Oktober dieses Jahres besonders beliebt.

Der fränkische Hersteller Playmobil machte demnach mehr als 20 Prozent des Branchenwachstums aus. Auch Baukästen, etwa von Lego, sowie Spiele und Puzzles trugen erneut zum Umsatzwachstum der Branche bei.

Die Erwartungen von Spielwarenherstellern in den Produktgruppen Modellbau und Holzspielwaren an das Geschäftsjahr sind dem DVSI zufolge aber zurückhaltend.

Weniger Dynamik

Im kommenden Jahr rechne die Spielwarenindustrie mit weiter positiven Entwicklungen, teilte der DVSI mit – allerdings nicht mehr in der großen Dynamik des laufenden Jahres. Vor allem kleinere Unternehmen blicken demnach weniger optimistisch in die Zukunft.

Sie seien besonders von steigenden Kosten belastet, etwa in den Bereichen Personal und Material.

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