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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Mit Stiftungsprofessuren Region stärken

31.12.2014

Oldenburg Die Wirtschaftliche Vereinigung OldenburgDer Kleine Kreis – will auch künftig Stiftungsprofessuren und ähnliche Vorhaben an den Hochschulen im Oldenburger Land fördern. Das versicherten der Vorstandsvorsitzende Professor Dr. Heinz-W. Appelhoff und Geschäftsführer Jürgen Lehmann bei einer Zwischenbilanz „dieses außergewöhnlichen Engagements im Wissenschaftsbereich“. Solche Zusammenarbeit von regionaler Wirtschaft und Hochschulen sei eindeutig ein Erfolgsmodell geworden, meinten beide in einem Gespräch mit dieser Zeitung.

Man identifiziere immer neue Themen, die für die wirtschaftliche Entwicklung der Region und für die Hochschulen große Bedeutung bekommen könnten. Dazu würden auch aktuell „Gespräche geführt“.

Vor rund 20 Jahren hatte es die ersten Kontakte des Kleinen Kreises, in dem rund 100 Unternehmen aus dem Oldenburger Land versammelt sind, mit den regionalen Hochschulen wegen einer Zusammenarbeit gegeben, erläuterte Appelhoff. 1996 wurde dann erstmals aus Beitrags-Mitteln des Vereins eine Stiftungsprofessur mit finanziert: „Umwelttechnik“ (bis 2001), an der damaligen Fachhochschule Oldenburg (heute Jade Hochschule). Das war der Auftakt für eine ganze Reihe ähnlicher Projekte, auch mit der Universität Oldenburg und der privaten Fachhochschule FHWT.

Seither habe Der Kleine Kreis die regionalen Hochschulen mit rund 870 000 Euro für acht Stiftungsprofessuren und ähnliche Förderungen unterstützt – bis hin zur European Medical School als bisher letztem Projekt mit insgesamt 167 000 Euro über fünf Jahre. Alle Vorhaben hätten sich „nachhaltig entwickelt“, auch nach Auslaufen der Förderung (meist fünf Jahre).

Ein zentraler Zweck des Kleinen Kreises sei die Förderung der regionalen Wirtschaft, betonte Appelhoff als Vorsitzender. Die Förderung der Hochschulen sei „stets auch die Förderung des Wirtschaftsstandortes Nordwest“.

Er nannte als Beispiel die Stiftungsprofessur Entrepreneurship an der Universität Oldenburg, die von 2005 bis 2010 von der regionalen Wirtschaft mit 500 000 Euro – davon allein 150 000 vom Kleinen Kreis – gefördert worden sei und das Handwerkszeug vermittele, um unternehmerisch tätig werden zu können. Im Zuge dieses „Erfolgsmodells“ sei es gelungen, Oldenburg zu einer Art „Existenzgründerstadt zu entwickeln“.

Die Professur sei sicher auch maßgeblich an der Ernennung der Universität zur „Gründeruniversität“ beteiligt gewesen. Sie habe letztlich „den Gründergeist der Region beflügelt“.

„Durch Stiftungsprofessuren, die im Zusammenspiel mit anderen Partnern aus der heimischen Wirtschaft realisiert werden konnten, ist es gelungen, die regionale Wirtschaft an den Forschungsergebnissen der wissenschaftlichen Einrichtungen teilhaben zu lassen. Umgekehrt halten die Forschungseinrichtungen Kontakt zur Wirtschaft“, erläuterte Appelhoff, sie verstärkten damit ihre Bodenhaftung. Die Partner sind oft etwa OLB und EWE und deren Stiftungen oder die Stiftung Nord-West-Metall, oder mittelständische Unternehmen wie Vierol.

Die Zusammenarbeit von Hochschulen und Wirtschaft fördere auch die Entwicklung innovativer Techniken, sagte Jürgen Lehmann. Zudem binde ein attraktiver Hochschulstandort qualifiziertes Personal, das für die Unternehmen der Region unerlässlich sei.

Insgesamt seien sich Hochschulen und Wirtschaft sich seit Start des Engagements 1996 viel näher gekommen. Bei den Unternehmern werde die Bedeutung etwa der Universität Oldenburg viel mehr gesehen als einst.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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