Apen - Je nach Wetterlage und Schneemenge müssen die zehn Mitarbeiter des Bauhofs arbeiten. Zwar gebe es einen Schichtplan, erklärt Bauhof-Vorarbeiter Jörg Kleemann, aber bei extremer Witterung müssten alle mitanpacken.
Kleinschlepper eingesetzt
Während die Kleinschlepper pro Einsatz im Schnitt 20 Kilometer auf den Rad- und Fußwegen räumen, werden die Busstrecken vor allem mit dem Unimog abgefahren. „Es gibt auch eine Handkolonne, die an Brücken und am Bereich von Ampeln mit der Hand streut“, so Kleemann.
Der Bauhof hat noch 80 Tonnen Streusalz als Vorrat für diesen Winter eingelagert.
Doch nicht nur die Kommune, sondern auch der Einzelhandel in Apen ist für die kalte bzw. glatte Jahreszeit gerüstet:. „Das weiße Gold ist noch vorhanden“, erklärt Klaus Hobbiebrunken, Leiter des Raiffeisenmarktes Apen-Augustfehn, in Anspielung auf die Streusalz-Knappheit im Winter 2010/2011. „Nach diesen extremen Witterungsverhältnissen haben sich die Händler grundsätzlich besser eingedeckt.“
Sand keine Alternative
Hobbiebrunken mache die Erfahrung, dass Streusalz – abgepackt in 25 Kilogramm schwere Säcke – besonders gut verkauft werde. Das, vermutet Hobbiebrunken, liege auch wohl an den großen Aper Grundstücken.
Tim Meisterfeld, Einkäufer bei Borchers Augustfehn, erklärt, dass Sand im strengen Winter 2010/2011 vermehrt als Alternative zum knappen Streusalz genutzt worden. Allerdings habe sich dieser Trend nicht fortgesetzt.
