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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Mit Weitsicht in sichere Häfen fahren

03.12.2016

Oldenburg Seit 1991 dient sie als Schnittschnelle zwischen Landespolitik und Hafenwirtschaft. Am Freitag wurde im Alten Oldenburger Landtag vor Gästen aus Politik und Wirtschaft das 25-jährige Bestehen der Niedersächsischen Hafenvertretung (NHV) gefeiert.

Der Vorstandsvorsitzende der NHV, Karsten Dirks, unterstrich den Wert der langjährigen Partnerschaft der Seehäfen im Land Niedersachsen. Seit jeher würden im Bund neue Kontakte und Kundenkreise erschlossen sowie Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region erhalten und neu geschaffen. „Wir haben gelernt, trotz des Wettbewerbs, eigene Interessen hintanzustellen“, sagte Dirks. Außerdem hob er die Stärken der einzelnen Häfen in der Region hervor.

Der Braker Hafen etwa sei stark beim Import von Getreide und Futtermitteln, der Hafen in Emden bekannt für den Umschlag von Fahrzeugen (1,4 Millionen pro Jahr) und Cuxhaven sei „der deutsche Offshore-Hafen“, sagte Dirks. Nicht zuletzt die Ansiedlung von Siemens dort habe das bewiesen. Im Nordwesten gibt es neun unabhängige Standorte, die durch die NHV ein Sprachrohr weit über die Region hinaus hätten. „Die Kultur der Zusammenarbeit hat uns stärker gemacht“, sagte Dirks. Fast ein Fünftel aller deutschen Im- und Exporte werde über den Hafen Niedersachsen abgewickelt.

Gert Stuke, Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), sprach im Namen der IHKs der Küste, Emden, Oldenburg und Stade. Er blicke auf „25 bewegte und erfolgreiche Jahre“ zurück. Früher habe „jeder für sich“ gekämpft, „in den 80er Jahren haben sich erste Hafengemeinschaften gegründet“ und daraus sei schließlich die NHV entstanden. Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hob das „ehrenamtliche Engagement für die Wirtschaft in der Region“ hervor.

Niedersachsens Wirtschafts- und Hafenminister Olaf Lies (SPD, Sande) lobte den „großen Zusammenhalt in ganz Niedersachsen“. Es sei wichtig, auch mit Nachbarländern wie Bremen und Hamburg zu arbeiten und sich der Bedeutung als maritimer Standort bewusst zu werden. Man müsse weitsichtig agieren und schon jetzt die Rahmenbedingungen für die nächsten Jahrzehnte schaffen – etwa was die Auslastung der Häfen betrifft – aber auch die Infrastruktur in und um die Häfen zukunftsfähig gestalten.

Eine Herausforderung sei das Green-Shipping. „Häfen müssen auf Nachhaltigkeit ausgelegt werden“, sagte Lies. Hier liege die Hoffnung auf Flüssiggas (LNG) als Treibstoff. „Wir müssen eine eigene LNG-Versorgungsstation aufbauen, in Wilhelmshaven sind die Voraussetzungen dafür sehr gut“, sagte Lies. Um die Häfen für die Digitalisierung zu wappnen, müsste die Breitbandversorgung besser werden, sagte Stuke.

Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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