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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Mittelständler aus Visbek hebt ab

24.12.2016

Visbek Großer Erfolg für die Firma Como Schlepp-Maxxe GbR aus Visbek (Kreis Vechta): Der Mittelständler nahm mit Blick auf den riesigen US-Markt erstmals an der Luftfahrtmesse NBAA in Orlando (Florida) teil – und stieß mit seinen innovativen Schleppfahrzeugen für den Einsatz etwa auf Flugplätzen auf starke Resonanz. „Wir hatten zwar „mit Erfolg gerechnet, aber nicht mit einer so großen Begeisterung der amerikanischen Piloten“, berichteten die Firmenchefs Axel und Hanns Schickling.

Was wohl nur wenige im Oldenburger Land wissen: Hier gibt es, im Visbeker Ortsteil Wöstendöllen, einen Spezialisten für Flugzeug-Schlepper. Sie sorgen zum Beispiel dafür, dass bis zu 60 Tonnen schwere Flugzeuge ihren endgültigen Abstellplatz finden – ferngesteuert, wendig und mit Akku-Betrieb.

Man habe sogar Patente dafür angemeldet, erläuterte Hanns Schickling. Die bedeuteten auch für die USA eine „absolute Neuheit“. Für den US-Markt sei eigens die Herstellerfirma Tug Maxxe UG gegründet worden. An der Messe beteiligten sich die Visbeker nun mit ihrem USA-Importeur TNA-Aviation. Mit über 100 ausgestellten Geschäftsflugzeugen bis 50 Tonnen Abfluggewicht sei die NBAA weltweit die wichtigste Messe dieser Art.

„Wir waren ein Highlight dieser Messe“, sagt Steffen Hake, Berufspilot und Mitarbeiter bei der Como Schlepp-Maxxe GbR.

Der Grund sei der spezielle technische Ansatz der Visbeker: „Unsere Idee, Flugzeuge auf engstem Raum, also auch auf der Stelle drehen zu können, indem das komplett elektromechanisch angetriebene Schleppfahrzeug ebenfalls auf der Stelle dreht, und somit auch komplett unter dem Flugzeug hinter das Bugrad schwenken kann – und das Flugzeug dann ferngesteuert in jede nur mögliche Lücke schachtelt“, erläutern Hanns und Axel Schickling.

Sogar die US-Luftwaffe wurde auf den Mittelständler aus Deutschland aufmerksam. Die Wendigkeit sei Hauptgrund dafür gewesen, dass sie „gleich von der Messe weg das Ausstellungs-Schleppfahrzeug orderte, um es schnellstmöglich zu testen“, sagt Axel Schickling.

Mal sehen, was daraus wird – gut ein Jahr, nachdem die kleine Technologie-Firma überhaupt erst Geschäftsbeziehungen in die USA geknüpft hatte. Im Betrieb steht deshalb längst fest: „Der Messebesuch hat sich gelohnt.“


     www.schleppmaxxe.de 
Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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