Molbergen - Die Gruppen „Jejain“ und „Die Finanzgurus“ der Anne-Frank-Schule Molbergen haben sich beim 32. Planspiel Börse, das die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) erneut mit den Sparkassen in ganz Deutschland veranstaltet hat, als Profis im Börsengeschäft erwiesen. Die beiden Gruppen der 10. Klassen steigerten ihren Einsatz von 50 000 Euro in drei Monaten auf 55 571,05 € beziehungsweise auf 54 707,25 Euro. Leider war alles nur gespielt.
„Eine solche Rendite in drei Monaten – das bietet keine Bank“, kommentierte LzO-Kundenbetreuerin Stephanie Landwehr das Ergebnis. Aber auch der das Planspiel Börse betreuende Lehrer Friedhelm Remmers zeigte sich als Experte, belegte er doch mit dem Lehrerdepot bundesweit unter allen teilnehmenden Lehrern Platz 2 und erhielt dafür ein besonderes Präsent, ein PC-Organisationsprogramm „Mind Manager“. Remmers konnte seinen Einsatz von 50 000€ in den drei Monaten gleich auf 57 582,06 Euro steigern.
Das „Planspiel Börse“ der Sparkassen ist ein Online-Wettbewerb, der den Schülern die Möglichkeit gibt, ihr virtuelles Kapital an der Börse zu vermehren. In diesem Jahr beteiligten sich bundesweit rund 40 000 Schülerteams. Das Planspiel Börse will Wirtschaftswissen vermitteln, für Finanzthemen sensibilisieren und Jugendliche zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Geld erziehen.
Dazu erhalten die Schülerteams jeweils einen Depotwert von 50 000 Euro€. Zum Handeln werden ihnen knapp 300 Aktien, Fonds und festverzinsliche Wertpapiere zur Auswahl gestellt, mit denen die Teams spekulieren können. Das Depot wird täglich mit den Realwerten der Aktien aktualisiert. Eine eigens erstellte App bietet Informationsmöglichkeiten.
Unter Leitung ihres Fachlehrers Friedhelm Remmers und von der LzO mit entsprechendem Insiderwissen versorgt, waren die beiden Gruppen der Klassen 10 nach den Herbstferien gestartet. Das Team „Die Finanzgurus“ mit Marcel Scherbaum, Alexander Bischko, Samuel Gorr, Niklas Langlitz und Daniel Postovitjuk schaffte im Bereich der LzO einen 10. Platz in der Standardwertung und wurde dafür mit einer Urkunde und mit 100 Euro belohnt.
Die Gruppe „Jejain“ mit Jessica Ron, Ines-Sophie Nickel, Jessica Langlitz und Jeannette Riwe schaffte Platz 4 und wurde mit 150 Euro und einer Urkunde ausgezeichnet.
„Wir haben uns immer auf der App, die es zum Börsenspiel gibt, über die Entwicklung der einzelnen Firmen informiert. Wir haben vor allem auf Amazon, auf Alphabet (den Mutterkonzern von Google), auf Linde und Netflix gesetzt“, erzählten die Mädchen der Gruppe Jejain, die zwischendurch immer auch mal auf Platz 1 standen. „Wer in diesen drei Monaten etwas werden wollte, musste auf Amazon setzen. Die Aktien sind in der Zeit um 20 Prozent gestiegen“, erläuterte Kundenbetreuerin Landwehr.
