Das frühe Aufstehen hat sich am Dienstagmorgen für Zahntechnikermeisterin Sabine Fischer gelohnt: Vom Fenster des Express-Labors an der Parkstraße hat sie gegen 7.30 Uhr die Mondfinsternis beobachtet. So wurde sie Zeugin der allmählichen Verdunkelung des untergehenden Vollmondes. Die Finsternis dauerte indes keine 15 Minuten. Während sich die Dämmerung ankündigte, wurde die Mondscheibe nach und nach etwa bis zur Hälfte in ein dunkelrotes Licht getaucht. Die anschließende totale Verfinsterung des Erdtrabanten war in unseren Breiten allerdings nicht mehr zu beobachten gewesen. Zu diesem Zeitpunkt war der Mond bereits untergegangen. Die Mondfinsternis drei Tage vor Heiligabend war die einzige astronomische Finsternis in 2010.