MOORBURG - Das Zelt fehlte selbstverständlich nicht bei der Gewerbeschau in Moorburg, doch ein Großteil dieser Veranstaltung fand im Freien statt: Die Friesenstraße verwandelte sich in eine lange Geschäftsstraße. Breit gefächert war das Angebot, das mehr als 80 Firmen aus Westerstede „und umzu“ den Besuchern boten. Zahlreiche Branchen waren vertreten – und weckten Lust auf Bauen und Renovieren oder auf ein neues Auto.
Verbunden war die Gewerbeschau des Ortsbürgervereins Hollwege-Felde, der Dorfgemeinschaft Moorburg und des Landvolkverbandes Hollwege wieder mit einem Erntefest – Anlass für Bezirksvorsteher Hermann Rust, zu betonen, dass nicht nur die Landwirtschaft, sondern „auch unsere Gewerbebetriebe zum Teil unter schwierigen Bedingungen alljährlich eine Ernte einfahren müssen, damit die Betriebe überleben können, die Arbeitsplätze sicher sind und es uns allen gut geht.“
Bei der Eröffnung begrüßte Westerstedes Bürgermeister Klaus Groß die Initiative der Veranstalter. Die Gewerbeausstellung gebe der Wirtschaft einen Schub für die kommende Zeit, von dem auch der Standort Westerstede als Ganzes profitieren könne. Hier werde Qualität gezeigt – und ein positives Signal für den Aufschwung gesetzt.
Die Gewerbeschau präsentierte nicht nur Produkte und Dienstleistungen, es gab auch Kostproben und Aktionen zum Mitmachen – wie den simulierten Rennwagen, mit dem sich die Besucher als Formel-1-Fahrer versuchen konnten – so raste Torsten Schiller fast so wie Schumacher vor der virtuellen Piste, allerdings mit etlichen Karambolagen. Schließlich bot die Schau auch ein Forum für etliche Vereine. Der Dank galt vor allem dem Organisationsteam mit Udo Claus, Jürgen Diers, Hartmut Lührs, Gerold Meinen, Tobias Cordes, Benjamin Rust und Wolfgang Siems sowie den zahlreichen Helfern von den Firmen und aus dem Dorf.
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