MOORSEE - Bei dem Aktionstag „Rund um die Biene“ im Museum Moorseer Mühle gab es für die Kinder und Erwachsenen viel Wissenswertes über die Honigbiene und ihre Verwandten zu sehen und zu erfahren. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Imkerverein Butjadingen statt.
Auf dem Programm standen Vorführungen zur Honigernte, Vorträge über die Honigbiene sowie Einblicke in ein Bienenvolk. Die Kinder konnten Brummbienen basteln und Kerzen aus Bienenwachs drehen. Verschiedene Informationsstände rundeten das Programm ab. Das Mühlencafé sorgte mit Kaffee und Kuchen für die Verpflegung.
„Bienen gibt es seit 60 Millionen Jahren“, sagte Henning Wessels. Der Vorsitzende des Imkervereins, der seit 1897 besteht, hält seit elf Jahren selbst Bienen. Die Imkerei ist längst eine Wissenschaft für sich, weiß Henning Wessels. Für die Honig-Gewinnung gibt es strenge Vorschriften, damit keine unerwünschten Inhaltsstoffe in den Honig gelangen. Auch die Bienengesundheit ist seit einigen Jahren ein wichtiges Thema in Imkerkreisen. Milben bedrohen immer wieder die Bestände.
Horst Kohlrenken hatte drei seiner Bienenvölker mitgebracht. Am Bienenstand gab er Auskunft über die Honigbiene und beantwortete die Fragen der Besucher. Der Imker zeigte die Waben, die von den Bienen fleißig bearbeitet wurden. Zu einem Bienenvolk gehören rund 30 000 Bienen.
Der Imkerverein hatte einen Stand mit historischen Beuten aufgebaut. Beuten sind die Behausungen von Bienen. Früher wurden die Beuten aus ausgehöhlten Baumstämmen hergestellt, heutzutage sind sie meistens aus Kunststoff gefertigt. Auch Nester von Hornissen und Wespen konnten sich die Besucher ansehen. Für die Kinder wurden Mitmach-Aktionen angeboten.
Der Imker Carsten Lässig aus Nordenham bot verschiedene Produkte an. Neben Honig gab es Milch-Honig Bonbons, Gummibärchen mit Honig und Honigschnaps. Außerdem konnten die Besucher Kerzen und Figuren aus Bienenwachs erwerben.
