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Schiffstaufe „Fugro Galaxy“ geht auf die Suche nach Öl und Gas

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MOTZEN - Auch wenn sich am Dienstagmorgen die Sonne mit Hochnebel verhüllte, auf der Fassmer-Werft in Motzen gab es Grund zum Strahlen: Zur feierlichen Schiffstaufe der „Fugro Galaxy“ hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden.

Charmante Patin

Die charmante britische Taufpatin Susan Morse, Ehefrau des Fugro-Vermessungsmanagers Andrew Morse, entledigte sich ihrer Aufgabe mit Charme und einem energischen Ruck an der Leine – unter dem Beifall der Taufgäste zerschellte die Champagnerflasche und floss schäumend an der knallroten Bordwand hinunter.

Die „Fugro Galaxy“ ist das zweite, bei Fassmer in Motzen gebaute Vermessungsschiff, das jetzt in Betrieb genommen wird. Vor einem Jahr hatte Fassmer die „Fugro Searcher“ abgeliefert. Konzipiert ist die „Fugro Galaxy“ für Forschungsprojekte in der Öl- und Gasindustrie sowie für Forschung in erneuerbaren Energien. Für die geophysikalischen Vermessungen und Forschungen wird es weltweit eingesetzt.

Gemeinsam ist es der Fugro Group und Fassmer gelungen, diese Schiffe zu den zukunftsweisenden und modernsten ihres Typs in der Welt zu entwickeln.

Auf dem 65 Meter langen Vermessungsschiff arbeiten 42 Besatzungsmitglieder, 35 Tage kann die „Fugro Galaxy“ auf See bleiben. Wie das Schwesterschiff verfügt die „Fugro Galaxy“ über das gleiche moderne diesel-elektrische Antriebssystem, basierend auf zwei 1100 kW Motoren. Dazu kommen drei Aggregate zu je 1138 kVA.


Der Schiffsrumpf wurde so konzipiert, dass die Wassergeräusche die empfindlichen Messgeräte bei den Forschungsarbeiten nicht beeinträchtigen.

Während der Einsätze fährt das Schiff mit zwei Elektromotoren, auch die Bildung von Luftblasen am Bug kann durch die besondere Konstruktion unterdrückt werden.

„Für uns alle ist diese Taufe ein wichtiger Moment“, sagte Werftchef Harald Fassmer. „Als vor einem Jahr die Fugro Searcher getauft wurde, war das zweite Schiff bereits geordert. Wir konnten beweisen, wie erfolgreich dieser Typ sein würde – heute wissen wir, mit der Fugro Galaxy sind wir zum gleichen guten Ergebnis gekommen. Wir sind stolz auf unsere nunmehr fünfjährige Zusammenarbeit mit der Fugro-Group. Gehen Sie alle an Bord und bilden sich Ihre eigene Meinung.“

Weitere Projekte

Die Taufe der „Fugro Galaxy“ sei mit Sicherheit nicht das Ende der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Fassmer-Werft und der Fugro Group, betonten Klaas Wester (Präsident und Chief Executive Officer Fugro-Group) und Phil Meaden (Managing Director Fugro Survey Aberdeen).

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