München - Nach Audi hat sich auch BMW mit seinen Mitarbeitern auf ein Sparpaket geeinigt. Anders als der Konkurrent aus Ingolstadt kommen die Münchner dabei ohne weitreichenden Jobabbau aus, allerdings sinkt die Erfolgsbeteiligung, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Einigung bezeichnete BMW-Chef Oliver Zipse als „sehr ausgewogenen Kompromiss“. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Manfred Schoch betonte, dass es gelungen sei, die „einzigartige Erfolgsbeteiligung“ langfristig abzusichern. Allerdings sinkt sie, weil der sogenannte Dividendenfaktor wegfällt.

Nach der neuen Formel hätte ein Bandarbeiter der Tarifstufe ERA 5 laut BMW für 2018 nicht mehr 9100, sondern 7600 Euro bekommen. Im obersten Tarifbereich ERA 12 wäre die Erfolgsbeteiligung von 15 700 auf 13 100 Euro gefallen. Mehr Geld gibt es für die Altersvorsorge. Künftig sollen pro Cent Dividende 2,40 Euro in die Altersvorsorge der Mitarbeiter fließen, maximal aber 1200 Euro pro Mitarbeiter und Jahr. Alle Änderungen gelten von 2020 an. Laut BMW erfüllen die Vereinbarungen die Sparziele.