München - Der Autobauer BMW rutscht in die roten Zahlen. „Das zweite Quartal wird negativ sein“, sagte Finanzchef Nicolas Peter. Wie hoch der Verlust ausfalle, „werden wir sehen“. Im April seien die Verkaufszahlen um 44 Prozent eingebrochen, sagte Vorstandschef Oliver Zipse. Um die Zahlungsfähigkeit zu sichern, kürzt BMW die Investitionen um ein Drittel auf unter 4 Milliarden Euro und baut Stellen ab. Zipse erklärte, jedes Jahr verließen etwa 5000 Mitarbeiter den Konzern, die Hälfte von ihnen gehe in Rente. Ob Stellen nachbesetzt werden, werde jetzt in jedem Einzelfall sehr kritisch geprüft.
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