Walzer, Polka und Märsche standen auf dem Programm der Kleinen Hatter Blasmusik, die am Sonntag die Gäste auf der Burgwiese in Wildeshausen im Rahmen der sommerlichen Konzertreihe unterhielt. Zu Gehör kamen Stücke wie „Sterne der Heimat“, eine Polka von Ernst Mosch, oder das eher ruhigere Stück „Gablonzer Perlen“. Aufgrund des regnerischen Wetters fand sich allerdings nur eine recht übersichtliche Zahl an Zuhörern vor der Konzertmuschel ein. „Schade“, wie auch Wildeshausens neue Kulturbeauftragte Birte Garrelmann fand. Bis zum nächsten Auftritt der Gruppe ist es dagegen noch eine ganze Weile hin. Die Kapelle wird definitiv am Sonntag, 5. November, einen musikalischen Nachmittag in Kirchhatten veranstalten, wie Andreas Richter mitteilt.
Großes Prüfungsgeschick bewies der Fliesenleger-Nachwuchs. Bei der Feierstunde im Haus der Kreishandwerkerschaft Oldenburg stellte Obermeister Stefan Bohlken in seiner Festrede die anspruchsvollen Aufgabenstellungen im praktischen Teil der Prüfung heraus, die im Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft „Bau-ABC Rostrup“ zu bewältigen waren. Er versprach den erfolgreichen Absolventen eine sehr gute handwerkliche Perspektive, allerdings sollten sich die Junggesellen nicht mit dem Erreichten zufrieden geben, sondern sich unbedingt weiter qualifizieren. 20 Prüflinge stellten sich den Anforderungen, davon erreichten 16 das Ziel und erhielten jetzt vom Prüfungsvorsitzenden Torsten von Nethen (Rastede) den begehrten Gesellenbrief überreicht. Ihre Prüfung als Fliesen-, Platten- und Mosaikleger haben aus dem Landkreis Oldenburg auch Stefan Bauer aus Wildeshausen (Ausbildungsbetrieb Waldemar Lenz) und Philipp Logemann aus Wardenburg (Betrieb Kurt Hattendorf) bestanden. Mit einem Bestpreis der Innung wurden Maverik Müller (Emstek), Marvin Ahlers (Bockhorn) und Luca Framme (Löningen) ausgezeichnet.
Im „Haus im Moor“ feierte Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer am Sonntag im Kreis der Familie, mit Freunden und Nachbarn seinen 70. Geburtstag. Seit fast 50 Jahren ist Meyer politisch engagiert. 1970 begann seine Junge-Union-Karriere als Kreisvorsitzender in Vechta. In kürzester Zeit wurde er JU-Landesvorsitzender von Oldenburg und gleichzeitig stellvertretender Landesvorsitzender der JU Niedersachsen. 1972 wurde er als „Benjamin“ in den Vechtaer Kreistag gewählt, dem er ununterbrochen bis 2005 angehörte. Ab 1986 war er gleichzeitig ehrenamtlicher Bürgermeister von Goldenstedt. Von 1974 bis 2005 war Meyer Lehrer am Gymnasium Antonianum in Vechta. Als im Jahre 2005 auch in Goldenstedt der hauptamtliche Bürgermeister zu wählen war, ergriff Meyer die Chance und kandidierte erfolgreich für die CDU. 2011 wurde er für acht Jahre wiedergewählt. Willibald Meyer hat sich als äußerst engagierter Kommunalpolitiker über Goldenstedts Grenzen hinaus einen Namen gemacht. Mehrfach war er auch Gast des Schaffermahls in Wildeshausen.
