Wardenburg - Der neue Standort von Garms Baustoffe in Wardenburg (ehemals Martens und Schütte) entwickelt sich wie vorgesehen. Davon konnten sich der SPD-Landtagsabgeordnete Axel Brammer und die Wardenburger SPD-Kreistagsabgeordneten Ada Heptner, Detlef Sonnenberg und Werner Wulf ein Bild machen, so der Pressesprecher des SPD-Kreisverbandes, Hermann Bokelmann.
Seit Ende Februar ist die ehemalige Firma Martens und Schütte an der Rheinstraße in Wardenburg Teil der Garms Baustoffe aus Dötlingen und damit neben Ganderkesee-Schierbrok der dritte Garms-Standort im Landkreis.
Durch die neue, knapp 2000 Quadratmeter große Lagerhalle ist ein ausreichendes Baustofflager vorhanden. Auch konnte das vorhandene Personal schon kräftig aufgestockt werden – auch im Ausbildungsbereich.
In allen Betrieben werden knapp 20 junge Menschen ausgebildet. Brammer wünschte sich in diesem Zusammenhang, dass die Ausbildung im Dualen System mehr Anerkennung in der Gesellschaft findet: „Die Chancen müssen besser herausgestellt werden. In Handwerk und Gewerbe sind die Arbeitsplätze mitunter sicherer als in akademischen Berufen.“
Auch die neuerliche Rauchmelderpflicht in Mietwohnungen und Neubauten wurde begrüßt. Hausbesitzer, die noch nicht verpflichtet sind, sollten diese in Anbetracht der geringen Kosten für ihre eigene Sicherheit einbauen, sagte Seniorchef Dierk Garms.
Bei der anschließenden Diskussion über Baumaterialien im Allgemeinen warb Juniorchef Teja Garms für die Nachhaltigkeit im Umgang mit den produzierten Baustoffen. Dazu gehört, dass sich die verschiedenen Materialien sauber trennen lassen und kein Sondermüll bei der Entsorgung entsteht.
Detlef Sonnenberg sprach als stellvertretender Bürgermeister Wardenburgs aus, was die Betriebsübernahme von Martens und Schütte für die Gemeinde Wardenburg bedeutet: „Wir freuen uns, dass der Betrieb durch eines in der Region als zuverlässig und leistungsfähig bekanntes Unternehmen weitergeführt wird.“
