Barßel - Noch steht das ehemalige Gebäude des Raiffeisenmarktes an der Friesoyther Straße leer. Doch schon bald könnten sich dort die Räume wieder mit Leben füllen. Derzeit befindet sich noch ein Teil des Warenlagers in den Räumen. Wie berichtet, hatte die Genossenschaft gut 1,3 Millionen Euro in den Neubau am Einkaufszentrum „Krumme Kamp“ investiert und sich mit einer Verkaufsfläche von fast 900 Quadratmeter vergrößert. Im Juli eröffnete der Raiffeisenmarkt an seinem neuen Standort.

„Wir sind sehr stark interessiert, eine Nachnutzung zu vernünftigen Konditionen zu finden“, erklärte am Montag Martin Bertels, Geschäftsführer der Raiffeisen Ammerland-Saterland (RAS), auf Nachfrage der NWZ. Möglich sei sowohl eine Vermietung als auch ein Verkauf, sagte er. „Das Gebäude hat schon einen gewissen Charme“, sagte Bertels.

So verfüge das Gebäude unter anderem über hohe Decken und unterschiedliche Ebenen. Wie berichtet, hatte die Genossenschaft vor gut zehn Jahren das ehemalige Gebäude der Molkerei Barßel aufgekauft und dort einen Fachmarkt für Haus, Tier und Garten eröffnet. Möglichkeiten der Nutzung gebe es mehrere, sagte Bertels. Er könne sich durchaus vorstellen, dass ein Handwerksbetrieb dort einzieht. „Wir wollen in Ruhe eine sinnvolle Lösung schaffen“, sagte Geschäftsführer Bertels.

Auch das ehemalige Gebäude der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) an der Lange Straße 55 im Ortskern Barßels steht noch leer. Die Filiale war im vergangenen Jahr in den Neubau an der Lange Straße 45 umgezogen, der von der Baufirma Hoppmann aus Metjendorf errichtet wurde (die NWZ  berichtete).

Der Bauunternehmer aus Metjendorf hatte das Gebäude erworben. „Wir sind in Gesprächen“, erklärte am Montag Geschäftsführer Gerald Hoppmann gegenüber der NWZ. Er sei optimistisch, in den kommenden Monaten einen Mieter zu finden, sagte der Unternehmer.