NADORST/BüRERGESCH - Die Vergabe der Grünpreise war ein Höhepunkt. Am Ende gab’s plattdeutsches Theater.

Von Susanne Gloger

NADORST/BÜRERGESCH - Schöne Gärten prägen das Bild der Stadt und geben ihr das Prädikat „Gartenstadt“. Die Bürgervereine zeichnen alljährlich besondere Gärten mit Grünpreisen aus. So auch der Bürgerverein Nadorst-Bürgeresch. „Wir möchten damit die Anlage und Pflege von Grün fördern“, sagte dessen Vorsitzende Ernst Aumann auf der Hauptversammlung im Müggenkrug.

Eine Bewertungskommission hatte zehn Gärten ausgewählt, „die von öffentlichen Straßen und Plätzen einsehbar sind und an denen sich die Passanten erfreuen“, so Aumann. Dabei seien die unterschiedlichen Auffassungen der Eigentümer zur Gartengestaltung akzeptiert worden. Die Grünpreise gingen an: Marco Ilic (Eßkamp 66), Horst Hoffmann (Eßkamp 72), Ruth und Helmut Brode (Oldenrome 11), Gertrud Levermann (Kreyenstraße 80), Elfriede und Alfred Bakenhus (Deelweg 29), Helga Frerichs (Deelweg 29), Margarete Weerts (Dr.-Sauerbruch-Straße 16), Gerd Gollenstede (Theodor-Francksen-Straße 29), Hildegard und Wolfgang Latzel (Lehmkuhlenstraße 42) und Manfred Cordes (Weißenmoorstraße 221).

In seinem Jahresbericht blickte Ernst Aumann nicht nur zurück, sondern auch in die Zukunft. In Zusammenarbeit mit dem Präventionsrat sei im Frühjahr eine Aktion geplant: Man werde die Farbschmierereien an der Nadorster Straße beseitigen. Aktiv beteilige sich der Verein auch wieder an der Aktion „Oldenburg räumt auf“ am 17. und 18. März. Mithelfen würden die Schüler der Fröbelschule, der IGS Flötenteich und der Grundschule Nadorst.

Lustig ging die Hauptversammlung zu Ende. Im Saal des Müggenkruges führte der Ohmster Plattdütsche Verein sein aktuelles Stück „Hurra, een Jung“ auf. Die Zuschauer waren begeistert und sparten nicht mit Applaus.