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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Nächste große Rechnung?

10.09.2018

Die Folgen des 18. September 2015 dürften Volkswagen noch lange begleiten. An diesem Tag teilte das US-Umweltamt EPA mit, dass VW eine Software eingesetzt habe, um Abgaswerte von Dieselautos zu fälschen. Es war der Beginn des Diesel-Skandals, der längst nicht mehr nur VW betrifft. Inzwischen gibt es bei zahlreichen weiteren Autobauern Zweifel an der Abgastechnik.

Anleger klagen

Nachdem in den USA bereits Vergleiche geschlossen wurden, droht nun die nächste große Rechnung. An diesem Montag wird vor dem Oberlandesgericht Braunschweig das Kapitalanleger-Musterverfahren fortgesetzt. Es geht um Klagen von Anlegern, die sich nach Bekanntwerden des Abgas-Skandals und dem folgenden Kursrutsch falsch informiert fühlen.

Erfolg für Kunden

Hinzu kommen viele Klagen von Autobesitzern wegen des Wertverfalls ihrer Fahrzeuge. Die 4. Zivilkammer des Landgerichts Oldenburg hatte jetzt in vier Fällen zugunsten von Autokäufern entschieden. Die Kammer urteilte, dass den betroffenen Autokäufern gegen Rückgabe des Fahrzeugs eine Erstattung des Kaufpreises – abzüglich einer Nutzungsentschädigung – zusteht.

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