NEERSTEDT - NEERSTEDT/USU - Im Keller des Neerstedter Rathauses schlägt das Herz der EDV der Dötlinger Verwaltung. Hier steht der Server, der zentrale Rechner. Zurzeit wird er auf den neuesten Stand der Technik gebracht. „Leistungsfähiger, schneller und mit mehr Speicherkapazität“, fasst der EDV-Beauftragte der Kommune, Heino Menkens, die Vorteile zusammen.
Gestern gingen die Umstellungs-, Neuinstallations- und Kontrollarbeiten am Server in die heiße Phase. Norbert Romoth und Martin Wiese von Online-Computersystem in Wildeshausen waren mit Menkens zuversichtlich, dass ab Dienstag wieder an allen 25 EDV-Arbeitsplätzen im Rathaus wie gewohnt gearbeitet werden könne. Bis dahin sei noch mit Einschränkungen zu rechnen.
Der Server wird kräftig aufgerüstet, um heutigen Ansprüchen genüge zu tun. Fünffache Leistung, vierfache Kapazität an Arbeitsspeicher, zehnfach so großer Festplattenspeicher, erläuterte Romoth die neue Ausstattung. Auch Betriebssicherheit und Virenschutz würden verbessert.
Es ist der dritte Server in der EDV-Geschichte der Gemeinde. 1993 schaffte sie den ersten an, vor fünf Jahren den zweiten. Rund 15 000 Euro kostet jetzt die komplette Aufrüstung der EDV-Anlage. Mehr Nutzer, andere Software und die Einarbeitung des Kanalkatasters machten sie notwendig, so Menkens.
