Neerstedt/Dötlingen -
Der Sieger des "Duell der Felder" steht fest. Mit deutlichem Vorsprung haben die Junglandwirte die Redakteure geschlagen.
Am Ende war es doch ein deutliches Ergebnis. Die Junglandwirte ernteten auf ihrem ein Hektar großen Feld mehr als 60 Tonnen Kartoffeln. Die Redakteure fuhren eine etwas über 40 Tonnen große Ernte ein. Da es beim Duell der Felder um den Ertrag ging, stehen die Junglandwirte auf Platz 1. Aber eigentlich ging es ja nicht um die Position auf dem Treppchen.
Lernen, was es bedeutet, die Verantwortung für ein Feld zu haben. Lernen, was es bedeutet, vom Wetter abhängig zu sein. Lernen, dass es eben weitaus mehr arbeitet ist, ein Kartoffelfeld zu bestellen, als Kartoffeln im Supermarkt zu kaufen. Darum ging es beim Duell der Felder.
Am Samstag ernteten nun die Junglandwirte. Dabei verteilten sie mehr als 20 Tonnen an die Leser der NWZ und an die Bürger, die bei strahlendem Wetter stellenweise bis zu Hunderte auf dem Feld standen.
Großer Höhepunkt des Tages: Die Redakteure erhielten vom Bürger- und Heimatverein Dötlingen die Erntekrone. 20 geschmückte Treckergespanne kamen auf dem Feld zusammen und bildeten einen Halbkreis um den geschmückten NWZ-Festwagen. Danach fuhr der Festumzug zum Kirchplatz in Dötlingen. Redakteure und Junglandwirte trugen nach Aufführungen und Darbietungen die Erntekrone in die Diele, wo sie am Sonntagmorgen in die Kirche getragen wurde.
Beim Duell der Felder traten Journalisten gegen Junglandwirte an. Beide Seiten mussten je einen Hektar Land auf einem Feld an der Brettorfer Straße in Neerstedt mit Kartoffeln bepflanzen. Vom Grubbern, über Pflügen, bis zur Saat und Ernte war jede Seite alleinverantwortlich. Die Redakteure erhielten fachkundige Unterstützung vom Kartoffelexperten Heiko Stolle. Im November werden die Junglandwirte nun einem Tag lang die Chefredaktion der NWZ übernehmen.
