Neerstedt/Dötlingen - Die Exxon-Mobil-Production will die Bohrung Dötlingen T1 ab 2021 für das Wiedereinbringen von Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung nutzen. Dafür ist im Sommer ein aufwendiges Antragsverfahren gestartet worden. Die Pläne werden von Mitarbeitern des Konzerns am Donnerstag, 7. September, im Umwelt- und Energieausschuss der Gemeinde Dötlingen vorgestellt, der ab 19 Uhr öffentlich im Neerstedter Rathaus tagt.

Exxon-Mobil hatte das Vorhaben im Juni bei einer öffentlichen Veranstaltung in Großenkneten präsentiert. Die Ortswahl hatte ihren Grund, denn die 2700 Meter tiefe Erdgasbohrung befindet sich in Moorbek in der Gemeinde Großenkneten. Dötlingen ist als Nachbarkommune betroffen.

Weitere Themen im Ausschuss sind am Donnerstagabend die Vorstellung des Landschaftsschutzbeauftragten Heinz-Hermann Wilke und die Präsentation eines ersten Entwurfes für die geplanten Infotafeln für Nachhaltigkeit/Klimaschutz. Der Arbeitskreis Energieeffizientes Dötlingen setzt sich dafür seit längerem ein.