NEERSTEDT - Der erste Vorsitzende des TV Neerstedt, Jens Schachtschneider, hat bei den ersten Highland-Games am Sonnabend auf dem Sportplatz vielleicht kalte Füße bekommen. Das lag aber nicht am Verlauf der Veranstaltung, sondern eher am besonderen Outfit. Im Schottenrock war er an fast allen Wettkampforten zu finden. Auch als der Regen einsetzte, hielten ihn die Temperaturen nicht in der Turnhalle.
Vor allem freute sich Schachtschneider, dass alle Wetten gewonnen werden konnten. „In besonders leckerer Form gewannen die Mütter ihre Erdbeerkuchenwette. Die geforderten fünf Quadratmeter wurden klar übertroffen, wie Wettpate Jochen Meyer bereits früh eingestehen musste“, so Schachtschneider. Auch Bernhard Hausmann verlor seine Wette. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wurden die 500-Meter-Gesamtweite im Weitsprung locker erreicht.
Gleich säckeweise gruben die Kindergartenkinder Frühkartoffeln aus. Die Landjugend hatte die Kartoffeln vergraben. Das Landvolk sicherte die Finanzierung inklusive einer Spende zugunsten des Kindergartens zu. Die Volksbank stand Pate bei der Heusackwette der Grund- und Sprachheilschule. Über 550 Meter wurde der Heusack geworfen. Den Baumstamm brachte Christoph Meyer-Ebrecht zum Überschlag und ließ Malte und Klaus Grotelüschen um ihren Wetteinsatz in die Tasche greifen. Ebenso gewannen die Eltern der E-Jugend ihre Traktorwette gegen Firma Spille und zogen das Gefährt.
Bei der Bierkistenwette brachten die 1. Herren gleich 18 Kisten in die Luft. Firma Nordmann und auch den TVN-Vorsitzenden kostete diese Leistung einige Euro-Scheine. Verloren hat auch Ehrenpräsident Gerold Kuhlmann seine Wette, denn er war davon überzeugt, dass sich nicht über 250 Teilnehmer dem Wettkampf stellen. Besonders viel Spaß hatte das Wohn- und Ferienhaus bei der Einlösung ihrer Wette. Gemeinschaftlich wurde per Menschenkette eimerweise Wasser von einem Behälter zum anderen gereicht.
Neerstedts stärkster Mann ist ab sofort Torsten Kasper. Nach minutenlangem Zweikampf hielt Torsten Kasper die Bierkisten etwas länger oben als der 1.-Herren-Trainer Dag Rieken.
Besonders die jüngeren Jahrgänge beteiligten sich an den zwölf Wettbewerben der Highland Games. In den sieben Wettbewerbsdisziplinen gab es jeweils maximal fünf Punkte zu gewinnen, in den fünf Fun-Disziplinen wurde jeder Starter mit zwei Punkten belohnt. Der Lohn dafür waren die Sieger-T-Shirts mit dem Schriftzug „Highland Games – Champion 2012“.
Ein Shirt erhielten, angefangen bei den Jüngsten Jördis Meinen, Patrick Chinuch, Ann-Catherina Lieb, Paul Logemann, Andrea Grashorn, Christoph Steenken, Sara Hütt, Stjorben Schröder, Michaela Hanau, Michael Steenken, Lea Blankemeyer, Gillian Barnickel, Aichele Dominique, Marco Blankemeyer, Martina Hütt, Ingo Kuhlmann, Katja Gerken, Jürgen Möhle, Anni Zingler, Rudi Zingler, Ute Ziemann, Helmuth Babik, Katja Suhren und Regina Kappelmann. Die drei Letztgenannten kamen vom Wohn- und Ferienhaus und überzeugten mit ihren Leistungen. Den Highland-Champions, die nicht zu der Siegerehrung kamen, werden die T-Shirts nachgereicht.
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