Oldenburg - Kann eine neue West-Ost-Bahnlinie, die speziell für den Güterverkehr eingerichtet würde, die Verkehrsanbindung der deutschen Nordseehäfen ans Binnenland verbessern? – Um diese Frage geht es auf einer Diskussionsveranstaltung am kommenden Mittwoch in Oldenburg. Experten aus Wirtschaft und Politik diskutieren unter anderem über den Vorschlag einer großen Hafenspange, die von der holländischen Grenze bis Hamburg führen würde.

Der Vorschlag ist als Alternative zur bisherigen Planung gedacht, bei der eine „alte“ Trasse ertüchtigt werden soll, und die nach Ansicht von Experten den Nachteil hat, dass sie durch mehrere Bahnhöfe führt, Straßen quert und durch Wohngebiete führt.

Zu den Diskussionsteilnehmern gehört Ulrich Bischoping,, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für die Länder Bremen und Niedersachsen, der in einem Eingangsvortrag über den Stand der Bahnplanungen für die Anbindung der Nordseehäfen informieren wird.

Die Forderungen der Wirtschaft an die Verkehrsinfrastruktur formuliert Felix Jahn, als Geschäftsführer der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Bereiche Verkehr und Außenwirtschaft verantwortlich.

Über die Idee, den Güterverkehr an der Küste durch eine große Hafenspange zu ergänzen, informiert Dr. Horst-Herbert Witt, Verkehrspolitiker der FDP.


Veranstalter der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, die um 19.30 Uhr im Gesellschaftshaus bei Meyer in der Nadorster Straße 120 in Oldenburg beginnt, sind die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und die Rudolf-von-Benningsen-Stiftung.