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Erdbau In Wildeshausen Neue Halle so lang wie ein Fußballfeld

Christoph Koopmeiners Peter Kratzmann

Wildeshausen - Die Firma Scheele Erdbau braucht mehr Platz. Deshalb verlagert das Unternehmen seinen Firmensitz von Lüerte nach Wildeshausen. „Wir platzen in Lüerte aus allen Nähten. Deshalb bauen wir auf einem 40 000 Quadratmeter großen Gelände zwischen Spenglerstraße und Visbeker Straße neu“, sagt Geschäftsführer Karsten Scheele (53). Die Bauarbeiten sind in vollem Gange.

Halle 104 Meter lang

Das Verwaltungsgebäude ist bereits mit dem Kellerbau und dem Gießen der Decke auf Erdbodenniveau vorangeschritten. Gleichzeitig sind die Hallenbauer damit beschäftigt, 28 Träger mit einem jeweiligen Eigengewicht von 16 Tonnen auf vorbereitete Fundamente zu setzen. Dabei hat die Halle enorme Ausmaße. In der Länge werden 104 Meter gemessen. Die Breite des Hallenkomplexes beträgt nach der Fertigstellung 24 Meter.

Insgesamt entstehen ein Verwaltungsgebäude mit Sozialtrakt und Fahrer-Besprechungsraum sowie der Hallenbau, Freiflächen, eine eigene Tankstelle und Waschhalle. In der Halle wird auch eine Werkstatt zur Wartung der Fahrzeuge untergebracht und vor allem Stellfläche für den großen Fahrzeugpark mit schwerstem Gerät wie Baggern und Radladern, aber auch Lastzügen geschaffen.

Die Firma Scheele Erdbau investiert an der Spenglerstraße einen Millionenbetrag. Bis zum Jahresende hofft Karsten Scheele, den Neubau in Betrieb nehmen zu können.

Ein paar Meter weiter auf der anderen Seite der Visbeker Straße betreibt das Unternehmen Scheele auf einem 28 000 Quadratmeter großen Gelände bereits eine Aufbereitungsanlage für Baustoffe. Die existiert seit 1998, dem Jahr, in dem Karsten Scheele als Geschäftsführer neben seinem Vater Hinrich Scheele (78) in den Betrieb einstieg. Gern hätte das Unternehmen dort seinen Betrieb erweitert. Doch nach Darstellung von Karsten Scheele habe die Firma dort nicht ausreichend Fläche erwerben können.


Söhne stehen parat

Was aus der bisherigen Betriebsstätte in Lüerte wird, steht laut Scheele noch nicht fest. Angefangen hatte Hinrich Scheele dort 1961 als Ein-Mann-Betrieb. Heute hat das Unternehmen 51 Mitarbeiter. Mit den beiden Söhnen Maik (21) und Henrik (18) steht die nächste Generation in den Startlöchern.

Scheele liefert unter anderem Sand, Mutterboden, Kies, und Schotter. Neben Erdbauarbeiten gehören Abbrucharbeiten, Boden- und Füllsandtransporte, Containerverleih sowie die Bauschuttbrechung zum Programm.

Christoph Koopmeiners Redaktion Cloppenburg
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