Bockhorn - Das Knotenpunktsystem im Neuenburger Urwald hat nach Auskunft des Bockhorner Bürgermeisters Andreas Meinen und von Zetels Erstem Gemeinderat Bernd Hoinke zu sehr positiven Reaktionen geführt. Im April vergangenen Jahres wurde das System im Urwald eingeweiht, jetzt konnten Meinen und Hoinken, die sich beide an vorderster Stelle für den Tourismus engagieren, sogar noch einen Ausbau verkünden: Die Knotenpunkte sind auf allen Radwandertouren im „Naturerlebnis Südliches Friesland“ zu finden.
Frank Mucker vom Bockhorner Bauhof hat sieben große Schilder mit Karten und rund 120 kleinere mit Nummern an den Radwegen installiert. Das System wurde in Zusammenarbeit mit den Tourismus-Büros in Zetel und Bockhorn sowie mit Leonhard Müller (Tourismuskompanie Westerstede), Fachmann auf diesem Gebiet, entwickelt.
Gleichzeitig werden jetzt auch Handzettel mit einer ausführlichen Beschreibung der Radtouren und sehr genaue Radwanderkarten mit dem Streckenverlauf des Knotenpunktsystems im Bürgerbüro in Zetel, in der Tourist-Info im Bockhorner Rathaus sowie in zahlreichen Gaststätten angeboten.
Wie im Urwald für Wanderer, so ist auch das System für Radfahrer einfach gestaltet. Man muss sich nur die Nummern notieren und den entsprechenden Schildern folgen. Andreas Meinen: „Die Radtour kann von Knotenpunkt zu Knotenpunkt geplant werden, ein Verfahren ist praktisch nicht mehr möglich.“
Das System ist für Einheimische, aber vor allem für Urlaubsgäste eine gute Einrichtung, um im „Naturerlebnis Südliches Friesland“ von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, durch die abwechslungsreichen Landschaften und zu den Gaststätten zu fahren. Sieben Touren in unterschiedlichen Längen sind ab sofort ausgeschildert: Die Moortour über 33 Kilometer, die Marschtour (40 Kilometer), die Geesttour (41), die Küstentour (34), die Bahntrassentour (19), die Klosterhoftour (37) und die Urwaldtour (29) versprechen viele schöne Urlaubstage.
