Brake - Die neue Silo-Leitwarte des Hafenbetriebs J. Müller in Brake hat ihren Betrieb aufgenommen. Im neuen Herzstück laufen nun die Fäden zusammen, anhand von zehn großen Monitoren haben die Mitarbeiter alle Abläufe im Blick. Eine zentrale Steuerung der Abläufe in den nördlichen und südlichen Silos ist damit geschaffen worden.
Bislang gab es zwei Leitwarten: Auch nach der Übernahme der Karl Gross Silo GmbH durch J. Müller im Jahr 1999 blieben beide Siloanlagen mehr oder weniger selbstständig. Eine technische Förderverbindung war allerdings vorgenommen worden.
Rund 1,2 Millionen Euro hat J. Müller investiert. Nach den Worten von Geschäftsführer Uwe Schiemann hat der Massivbau 640 000 Euro gekostet, der Preis für die technische Ausstattung beläuft sich auf 480 000 Euro, davon entfallen rund 210 000 Euro auf das Leitwartensystem.
Mit dem Neubau war im August 2015 begonnen worden. Unter anderem wurden innovative Lüftungs- und Heizsysteme eingebaut. „Es wurde ein Wärmepumpensystem mit Abluftwärmerückgewinnung verbaut, wodurch komplett auf fossile Brennstoffe verzichtet werden kann. Wir haben einmal mehr eine Investition in die Zukunft getätigt, die zur Sicherung des Standorts und der Arbeitsplätze beiträgt“, betonte auch Geschäftsführer Thomas Bielefeld für die J. Müller AG. Nach Uwe Schiemanns Worten dürfte die Braker Leitwarte zu einer der modernsten ihrer Art im Silobereich zählen.
