Oldenburg - Immer mehr ältere Menschen leiden an Demenz. Aber wie geht man als Pflegekraft damit um? Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule (GKP-Schule) des Klinikums Oldenburg hat eine neue Unterrichtsform eingeführt, bei der es darum geht, mit Hilfe der Kunst neue Wege der Kontaktaufnahme zu älteren kranken, vor allem dementen Patienten zu finden. Das Projekt „Kunst als Mittel der Kontaktaufnahme“ aus dem Pflegebereich gefiel der Jury so gut, dass sie einen Preis dafür vergab.
„Mit den Elementen Ton, Holz oder Farbe haben Schüler des vierten Semesters gelernt, sich besser auf ältere Menschen einzulassen und sich in Patienten mit Beeinträchtigungen, etwa Blindheit, Demenz oder Bewegungseinschränkungen, hineinzuversetzen“, hatte Annelene Frerichs, Leiterin der GKP-Schule, den Ansatz umschrieben.
Aber nicht nur die Patienten profitierten von dem innovativen Ansatz – auch die Auszubildenden hätten viel davon, lobte Jury-Mitglied Christa Hallmann-Rosenfeldt (Landwirtschaftskammer/LWK) das Konzept in ihrer Laudatio: „Das Projekt fördert die Kreativität und dient der Stressbewältigung.“
