NEUENBURG - Es ist keine alte Tür, wie beispielsweise die Original-Eingangstür, die die Hauptakteure des Arbeitsteams rund um das Harms-Huus offen halten. Vielmehr handelt es sich um eine neue Tür, und hinter ihr liegt auch ein neuer Raum. Seit Mitte dieser Woche ist der Dachboden im Harms-Huus fertig ausgebaut.
In dem etwa 35 Quadratmeter großen Raum können künftig Veranstaltungen stattfinden, beispielsweise Seminare oder auch Ausstellungen. Dies hat der Vorsitzende des Heimatvereins Neuenburg, Detlef Osterthun, am Freitag erläutert.
Das Harms-Huus, an dessen Sanierung Detlef Osterthun, Bernhard Langerenken, Günter Bohlen und Konrad Cimander mehr als vier Jahre lang maßgeblich gearbeitet haben, ist außen nach altem Vorbild wieder hergerichtet worden, aber innen nach modernen, gebäudemaßgeblichen Richtlinien. Vor den Arbeiten seitens des Heimatvereins war der Dachboden gar nicht ausgebaut. „Er diente wohl mehr als Abstellfläche, für große Sachen, beispielsweise auch für Stroh und Heu“, vermutet Osterthun. Durch eine Luke, die auch erhalten wurde, konnten sperrige Dinge hochgehievt werden. Von innen ist nun vor die Luke ein Fenster in gleicher Größe platziert. Zu benutzen ist die Luke somit immer noch – „vielleicht einmal für große Möbel“, so Osterthun.
Der Raum ist nach modernen Richtlinien komplett wärmegedämmt. Vier neue Ständer aus massivem Holz sind zu sehen. „Da steht das Dach drauf“, erklärte Osterthun. Das alte Ständerwerk sollte eigentlich zusätzlich erhalten bleiben, doch das hätte seinen Angaben nach zu viel Platz weggenommen. Der Boden des neuen Raums ist in Dielenform angelegt, versehen mit umfangreicher Trittschalldämmung.
Noch ist der Raum nicht möbliert. Die Nutzungszwecke sollen sich erst noch ergeben. Interessenten können sich bei Liesa Harms melden, Telefon 04452/8769.
