NEUENKOOP - Die erste der beiden Hürden auf dem Weg zur Fusion der Raiffeisen-Warengenossenschaften Hunte-Geestrand und Oldenburg-Land ist genommen. 55-mal Ja, dreimal Nein – so eindeutig war das Abstimmungsergebnis bei der 100. Generalversammlung der RWG Hunte-Geestrand am Dienstagabend bei Backenköhler in Stenum. „Wir sind der Meinung, dass das der richtige Weg für die Zukunft ist“, kommentierte Aufsichtsratsvorsitzender Adolf Ohlebusch (Grüppenbühren).

Wenn auch die RWG Oldenburg-Land zustimmt, halte er den Baubeginn für die Vewaltung der künftigen Raiffeisen Warengenossenschaft Hunte-Weser in Ganderkesee zum 1. Juli für realistisch, sagte Geschäftsführer Hugo Lohmann. Auch Getreidesilos, eine Mehrzweckhalle und ein großer Raiffeisen-Markt sind dort geplant. Der weitere Zeitplan: Im Dezember 2010 soll der Umzug der Verwaltung an die Westtangente erfolgen. Davon betroffen ist auch die Vewaltung, die jetzt noch in Neuenkoop sitzt. Im Januar 2011 folgt die Einführung eines einheitlichen EDV-Systems, bis Ende Februar 2011 soll alles fertig sein.

Drei Personalentscheidungen waren bei der Generalversammlung zu treffen. Einstimmig bestätigten die Mitglieder den Vorstand Karsten Haye-Warfelmann (Lemwerder), den Aufsichtsratsvorsitzenden Adolf Ohlebusch und Aufsichtsratsmitglied Rolf Wefer (Hiddigwardermoor) in ihren Ämtern.

Allerdings: Falls die Fusion greift, wird es an der Spitze der neuen RWG Hunte-Weser eG eine andere Mannschaft geben. Dann soll der Vorstand zunächst aus jeweils drei Mitgliedern beider Genossenschaften gebildet, mittelfristig aber auf insgesamt vier Mitglieder verringert werden. Die RWG Hunte-Geest- rand wird Karsten Haye-Warfelmann, Wilhelm Hespe (Berne) und Gerd-Jürgen Paradies (Wüsting) in den neuen Vorstand entsenden. Dem künftigen Aufsichtsrat sollen fünf Ehrenamtliche aus Oldenburg-Land und sieben von Hunte-Geestrand angehören. Dieses Gremium soll mittelfristig auf acht Mitglieder verschlankt werden.

Die RWG Hunte-Geestrand unterhält Niederlassungen in Altenesch und Neuenkoop.


beschloss die Versammlung , den Bilanzgewinn in Höhe von 105 808 Euro für die gesetzliche Rücklage (40 000 Euro) bzw. die Ergebnis-Rücklage (65 000) zu verwenden. Das Jahr 2009, so Geschäftsführer Lohmann, sei für die Landwirtschaft schwierig und turbulent gewesen.