NEUENKRUGE - NEUENKRUGE - 41 hilfsbereite Menschen, die meisten Mitglieder des Ortsvereins Neuenkruge, folgten dem Aufruf einer Typisierungsaktion im Gasthof „Zur Mühle“. Diese Aktion war die Fortführung der Spendenübergabe des Ortsvereins an den Oldenburger Stützpunkt der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) im Pius-Hospital. Im Januar hatten die Mitglieder des Ortsvereins Heinrich Schrand von der DKMS einen Betrag von 550 Euro ausgehändigt, den sie zuvor bei einer Weihnachtsaktion gesammelt und anschließend aufgestockt hatten (die NWZ berichtete).
Die Mitglieder regten bei der Übergabe an, in naher Zukunft eine Typisierungsaktion innerhalb des Ortsvereins zu organisieren. Gesagt, getan. Nun waren drei Helfer des Pius-Hospitals vor Ort, um die Freiwilligen über die Arbeit der DKMS zu informieren, ihnen beim Ausfüllen des Datenblatts zu helfen und Blut zu entnehmen.
Jede Blutentnahme kostet 50 Euro. Finanziert wurden die Blutentnahmen in Neuenkruge zum einen aus der Spende des Ortsvereins Neuenkruge und zum anderen durch Gelder der Aktion „Jonas“.
„Hier zeigt sich, wie sehr die DKMS auf Spenden angewiesen ist. Wir wollen besonders viele junge Menschen ermuntern, sich typisieren zu lassen. Da sich Studenten und Schüler die Kosten von 50 Euro meist nicht leisten können, sind wir für jede Spende dankbar“, so Heinrich Schrand. Sehr erfreut waren er und sein Team über die große Resonanz bei der Typisierung in Neuenkruge: „Ein toller Erfolg für uns“. Ihm zur Seite standen Helmut Kläne und Dr. Kathrin Huntemann vom Pius-Hospital in Oldenburg.
Jeder, der sich typisieren lässt, wird in die Deutschen Knochenmarkspenderdatei aufgenommen. Kommt ein Registrierter für eine Spende in Frage, wird er von der DKMS informiert.
Die Chance, einen geeigneten Spender zu finden, sind laut Heinrich Schrand jedoch sehr gering. „Gerade deshalb ist es sehr wichtig, dass sich möglichst viele Menschen für eine Typisierung entscheiden“, hieß es.
Mehr Infos beim Pius-Hospital in Oldenburg oder unter www.dkms.de.
