Bookholzberg - Weiter geht’s auf dem Weg zu einem neuen Feuerwehrhaus in Bookholzberg. Nachdem im Haushalt 2017 schon 940 000 Euro für den Neubau bereitgestellt wurden, will der Ausschuss für Gemeindeentwicklung an diesem Donnerstag, 19. Januar, mit dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan 247 (nördlich „An der Bahn“/Huntestraße/Wellenhofsweg) die planerischen Voraussetzungen schaffen. Die Sitzung im Rathaus beginnt um 18 Uhr.
Die Ausgangslage ist bekannt: Das Bookholzberger Feuerwehrhaus an der St.-Florian-Straße ist Jahrzehnte alt, liegt mitten in einem Wohngebiet und eher am Ortsrand als zentral. Der künftige Standort am Wellenhofsweg bietet viel bessere Voraussetzungen. 1,6 Millionen Euro soll der Neubau kosten. Mit dem Bau soll noch in diesem Jahr begonnen werden, die Fertigstellung ist für Herbst 2018 vorgesehen.
Für den Bereich zwischen dem Wellenhofsweg und der Huntestraße gibt es bisher keinen Bebauungsplan. Dort befindet sich bereits ein Recyclingbetrieb, der in den neuen Plan miteinbezogen werden soll. Das habe rein planungsrechtliche Gründe, versicherte Bruno Müller, Leiter des Fachdienstes Bauleit- und Entwicklungsplanung im Rathaus. Derzeit seien keine Veränderungen des Betriebes bekannt.
Genau das hatten die Unabhängigen Wähler Gemeinde Ganderkesee (UWG) gemutmaßt: „Warum wird der angrenzende Recycling-Betrieb in den Bebauungsplan der Feuerwehr mit einbezogen“, möchte UWG-Fraktionschef Carsten Jesußek von der Gemeinde wissen und meldet für Donnerstag Beratungsbedarf zu diesem Tagesordnungspunkt an. Er fragt auch nach einem Antrag auf Betriebserweiterung. Der Gemeinde indes liegen keine entsprechenden Anträge vor, erklärte Bruno Müller.
